interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Geprügelt und untergebracht

Autor:
Manuel

Rubrik:
orientieren

24.06.2011

Am letzten Tag vor der Abreise und dem Sturz ins Abenteuer, gibt es immer noch keine genaueren Informationen. Dafür bin ich in Sachen Selbstverteidigung jetzt besser gewappnet. Ich meine nicht mein Minischweizermesser, die Malariatabletten oder das Moskitozelt, das noch auf den letzten Drücker ins Haus geflattert ist, sondern Ju-Jutsu. Am Tag vor meiner Abreise habe ich meine Orangegürtelprüfung abgelegt, zum 4. Kyu (Orangegurt). Glücklicherweise habe ich mir bis auf ein paar Kratzer und blaue Flecken auch keine schlimmere Verletzung zugezogen.

Ebenfalls auf den letzten Drücker konnte ich mein „accomodation offer“ wahrnehmen und schon mal meine Miete für das nächste Jahr begleichen. Denn ansonsten hätte ich jetzt noch ein UK-Bankkonto herzaubern müssen. Da war die Kreditkarte die einzige Möglichkeit, vor Ablauf der Frist von sieben Tagen, den Vertrag zu besiegeln. Natürlich aber nicht, ohne das Kleingedruckte zu lesen: Auf Tiere, einen eigenen Wasserkocher und gegebenenfalls Hausparties muss ich laut Vertrag verzichten. Und ein bisschen Heimat darf auch mit: Bettwäsche muss man selbst mitbringen. In den nächsten drei Monaten werde ich mich danach wohl sehnen: Ein kuscheliges, gemütlich weiches, großes Bett.

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