interaktiv

Was tun nach dem Abi?

35 Bäume in Batu Puteh

Autor:
Manuel

Rubrik:
auszeit nach dem abi

27.07.2011

Durch den Dschungel stapfen, sich mit Moskitos plagen und mit der Kelle Wasser schöpfen, statt fließend Wasser zu haben. Nicht gerade jedermanns Traum, aber ich genoss meine zwei Tage in Batuh Puteh, die ich als Volunteer des Mescot Kopel Homestay Programms dort verbrachte. Zusammen mit den anderen Freiwilligen, die rund vier Wochen hier sind, durfte ich am ersten Tag eine Flussfahrt machen Proboscis Affen aufspüren und abends zwischen Tausendfüßlern durch den Schlamm waten. Die Nacht verrbachten wir dann im Ecocamp, wo Autobatterien nur ein paar LEDs am Leuchten halten und man ohne Taschenlampe schnell den Feuerameisen zum Opfer fällt.

Am nächsten Tag hieß es dann aber wirklich anpacken: In einer Baumschule suchten wir 70 Baumsetzlinge aus, die aus im Regenwald gesammelten Samen gewachsen sind, und transportierten sie zu Plot sieben. Hier hatten die Volunteers am Tag zuvor mit Machete und Schaufel alle Sträucher und Ranken niedergemacht, die in diesem gerodeten Gebiet die Jungbäume normalerweise am Wachsen hindern. Nach einem kurzen Marsch mussten wir dann Löcher in eineinhalb Metern Abstand buddeln und Bäume pflanzen. Endlich aktiv schwitzen und dreckig werden für den Umweltschutz! Für unsere Setzlinge mussten wir dann am Nachmittag fruchtbare Erde vom Fluss in die Baumschule transportieren. Die Sonne kannte keine Gnade. Dafür kam aber am Abend nach dem Volleyballspiel mit den Dorfbewohnern der erfrischende Borneo-Regenschauer, der die ganze Nacht über andauerte.

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