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Was tun nach dem Abi?

Spionieren bei der Konkurrenz

Autor:
Manuel

Rubrik:
auszeit nach dem abi

08.08.2011

Über der City von Kuala Lumpur thronen die Petronas Towers, das einst höchste Gebäude der Welt. Und irgendwann wird auch der Burj al Khalifa, der gerade in Dubai hochgezogen wird, diesen Titel verlieren. Unter den Towern befindet sich das KLCC Aquarium, das mit "world-class Aquarium" betitelt wird. Und ich wollte natürlich herausfinden, ob das stimmt und wie ein Aquarium aussieht, dessen Budget so viel höher liegt, als das bei meiner Arbeit in der „Green Connection“.

Zusammen mit zwei Belgiern wagte ich den Sprung ins Wasser. Und gleich hinter der ersten Ecke war die „Touch-and-Feel“-Zone mit Bambushaien, Pfeilschwanzkrebsen und Seesternen. Die Angestellte staunte natürlich nicht schlecht, als ich ihr den Job abnahm und den Besuchern die Tiere näherbrachte. Die Atmosphäre war natürlich eine ganz andere, es war unpersönlicher und alles fein rausgeputzt. Aber natürlich gibt es dort bessere Filtersysteme und dergleichen.

Schade war dann nur, dass so viele Tiere aus Südamerika und dem Rest der Welt stammten, wohingegen das Aquarium in Kota Kinabalu sich auf Sabahs Wasserkreislauf konzentrierte. Dafür gibt es hier riesengroße Aquarien und auch einen Aquawalk, einen Tunnel durch ein Becken, in dem gigantische Mantarochen und Sandhaie über die Besucher hinwegschwimmen. Zum Greifen nahe.

Das größte Erlebnis war aber wirklich, das beim Volunteering angeeignete Wissen, interessant und verständlich weitergeben zu können, auch in einem anderen Umfeld. Zur Belohnung gab es dann belgisches Bier in einem deutschen Bierhaus in Kuala Lumpur.

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