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Was tun nach dem Abi?

Von wegen Bombensplitter und Krisenzustand

Autor:
Manuel

Rubrik:
auszeit nach dem abi

30.08.2011

„Geht bloß nicht nach Jammu und Kaschmir", mussten unsere finnischen Begleiterinnen Priska und Outi ihren Eltern versprechen, denn das sei viel zu gefährlich. Und auch ich assoziierte Bilder wie im Balkankrieg mit dieser Region, dem Brennpunkt pakistanisch-indischer Feindschaft.

„Vor allem die Amerikaner fragen, wo sind denn die Terroristen seien" erklärte Javed, unser Guide. Und es kommt einem schon komisch vor, wenn alle 100 Meter an der Hauptverbindungsstraße Soldaten stehen und Truppentransporter überall den Weg blockieren. So viel Militär-Präsenz war irgendwie unheimlich und zugleich beruhigend. Wie soll denn da etwas passieren?

Mein Eindruck war auch, dass Kaschmir rückschrittlich ist und große Armut herrscht. Internet gibt es hier erst seit zwei Jahren. Aber umso beeindruckender waren unsere Erfahrungen in einem Bauerndorf, wo wir übernachteten, oder beim Trekken in unberührter Natur. Und nein, meinem Bruder und mir ist nichts passiert. Bis auf ganz viele positive Erfahrungen und Begegnungen mit eindrucksvollen Menschen!

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