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Was tun nach dem Abi?

Albanien

Dass der kritischste Punkt meiner Reise die Strecke von Thessaloniki in Griechenland nach Tirana in Albanien werden würde, wusste ich schon. Diese Busfahrt hatte ich alleine zu meistern, da die Freundin, mit der ich zuvor unterwegs war, nach Istanbul weiter gefahren ist und ich meine anderen Freunde erst in Tirana treffen wollte. Allerdings dachte ich nicht, dass ich genau an diesem Tag krank sein würde und auch nicht, dass ich für die Strecke von 400 Kilometern zwölf Stunden brauche. Die Fahrt war ganz schön anstrengend, aber dafür habe ich mich umso mehr gefreut, als ich endlich meine Freundinnen in Tirana im Hostel getroffen habe! Wir hatten zwei wunderbare Tage in der Hauptstadt. Leider gibt es relativ wenige Sehenswürdigkeiten, aber das ist irgendwie sehr entspannend. Die meiste Zeit haben wir in Cafés verbracht.

Danach war uns ein bisschen nach Natur und etwas niedrigeren Temperaturen, und so sind wir in einen Nationalpark in den Bergen im Norden Albaniens gefahren. Das war vielleicht ein Abenteuer! Theth, unser angestrebtes Ziel, konnte man nur mit dem Jeep erreichen. Der Ausblick während der Fahrt war atemberaubend, gleichzeitig hatte ich aber auch ständig Angst vor einem Absturz. In Theth konnten wir im Garten einer Familie campen. Von dort aus haben wir schöne Wanderungen zu Wasserfällen und Schluchten unternommen. Das Bergpanorama und die kühle Luft waren wunderbar.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Sep 17, 2013
Autor: Maja
Rubrik: studium
Sep 17, 2013

Was tun nach dem Abi?

Zurück in der Zivilisation

Als das Rainbow People Gatehring vorbei war, konnten wir mit 20 weiteren Leuten in einem VW-Bus nach Kastoria fahren. Es war total eng, heiß, stickig und hat gestunken. Außerdem war die Straße teilweise nicht asphaltiert. Mit anderen Worten: Ich war sehr froh, als wir nach zwei Stunden endlich angekommen sind.

Obwohl wir nur vier Tage so vollkommen ab vom Schuss waren, war es seltsam, wieder in der Zivilisation anzukommen. Überall waren Häuser und Läden. Wir müssen total abschreckend auf die ganzen Leute gewirkt haben, mit unseren verdreckten Klamotten und den ungewaschenen Haaren. Aber alle waren so freundlich und haben darüber hinweg gesehen. Der Aufenthalt fiel trotzdem sehr kurz aus. Wir haben uns nur ordentlich mit ungesundem Essen (auf dem Festival war alles vegan) eingedeckt und sind dann mit dem Bus nach Thessaloniki gefahren, wo wir bei einem netten Pärchen auf der Couch schlafen durften.

Sie haben uns geholfen, wo es nur geht, und sind mit uns am Abend noch ins Zentrum gegangen. So konnten wir uns ein bisschen orientieren und wussten, was wir am nächsten Tag anschauen würden. Wir haben ein bisschen Salsa getanzt, uns an den Malecon gesetzt und dort quatschend ein Bierchen getrunken.

Thessaloniki ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Meine Freundin und ich haben beschlossen, hier mal ein Auslandssemester zu verbringen. Mal schauen, ob das wirklich klappt. Die zweitgrößte Stadt Griechenlands ist teilweise ein bisschen runtergekommen, aber man merkt, dass es hier viele Studenten gibt. An jeder Ecke findet man Bars und Cafés.

Besonders gelungen fand ich unseren wir einen Spaziergang durch die an einem Hügel gelegene Altstadt. Pünktlich zum kitschigsten Sonnenuntergang, den ich je in meinem Leben gesehen habe, kamen wir mit einer Flasche Wein oben an der Festung an. Die Aussicht auf die Stadt und das dahinter liegende Meer war gigantisch!

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  Sep 4, 2013
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
Sep 4, 2013

Was tun nach dem Abi?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Das hört sich für einen jungen Menschen bestimmt seltsam an: Ich liebe mein Leben, aber ich habe keine Angst vor dem Tod. Deshalb werde ich nicht versuchen, vor ihm davon zu laufen. Entweder fällt mir die Decke meines eigenen Hauses auf den Kopf, weil jemand beim Bau nicht korrekt gearbeitet hat, ich werde überfahren, sterbe eines natürlichen Todes oder auf irgendeine andere Art und Weise. Nicht zu wissen, wann und wie ich sterben werde, ist für mich ein Segen.

Warum ich das alles schreibe?

Weil ich mich in ein Land begeben werde, das alles andere als sicher ist, und nicht genau weiß, ob ich die richtige Entscheidung treffe. Eigentlich geht es mir in Litauen nämlich wirklich gut. Ich liebe die wunderschöne Natur und tolle Gesellschaft habe ich auch. Trotzdem habe ich das Gefühl, weiter zu müssen. Und zwar nach Ägypten, dem Land am Nil. Ägypten faszinierte mich schon als Kind, aber bisher kenne ich es nur von Fotos. Und obwohl es dort bestimmt gefährlich ist, bin ich total neugierig.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Aug 30, 2013
Autor: Nele
Rubrik: orientieren
Aug 30, 2013