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Was tun nach dem Abi?

Urlaub in den schwarzen Bergen

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

24.09.2013

Nein, wir waren nicht in irgendeinem Märchenland, wir waren in Montenegro, was angeblich seinen Namen den Italienern verdankt, die bei der Entdeckung ihres Nachbarlandes auf der anderen Seite des Meers von den schwarzen Bergen beeindruckt waren.

Wir waren das auch. Die Berge sind nämlich ziemlich hoch und enden erst direkt am Meer. Vielerorts ist nicht mal mehr Platz für einen Strand. Zwischen Berg und Wasser quetscht sich noch eine Küstenstraße von der aus man ins Wasser hüpfen kann, wenn man baden möchte. Zum Trocknen legt man sich dann am besten auf den Bürgersteig, wenn es einen gibt.

Gezeltet haben wir im Garten eines älteren Mannes – umringt von unzähligen Feigenbäumen. Beim Frühstück neben dem Zelt hatten wir sogar Meerblick. Von unserem Standort aus konnten wir hervorragende Tagesausflüge starten. Auf unserem Weg nach Perast haben wir erfahren, was Gastfreundschaft bedeutet. Wir wollten die vier Kilometer zur Fähre eigentlich laufen, haben uns aber spaßeshalber am Trampen versucht. Spaßeshalber, weil wir zu viert waren und man da ja eigentlich nicht so gute Chancen hat. Aber tatsächlich hat das erste Auto gehalten! Der Fahrer war Serbe und hat lange Zeit in Deutschland gelebt. Er hat sich total gefreut, Deutsch reden zu können. Und obwohl es gar nicht auf seinem Weg lag, hat er darauf bestanden, mit uns auf die Fähre zu fahren und uns das Stück auf der anderen Seite, das wir eigentlich mit dem Bus zurücklegen wollten, zu fahren. In Perast angekommen wollten wir uns mit einer Einladung auf einen Kaffee zumindest ein bisschen revanchieren, aber er ließ es nicht zu und bezahlte schließlich für uns.

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