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Was tun nach dem Abi?

Balkan-Express

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

02.10.2013

Unser Heimweg von Montenegro hat uns über Sarajevo, Zagreb und Ljubljana, die Hauptstädte von Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Slowenien geführt.

Sarajevo war für mich das Highlight der Reise. Hier trifft Ost auf West und Geschichte auf Kultur. Der Stadtkern ist von alten, türkischen Gebäuden, wie dem Bazar und einigen Moscheen geprägt, während sich in den angrenzenden, an Hängen gelegenen Vierteln bosnische Häuschen mit Kirchen und Synagogen den Platz teilen. Trotz der blutigen Geschichte wirkt alles sehr friedlich, weltoffen und extrem gastfreundlich. Ohne danach zu fragen, haben wir eine private, kostenlose Stadtführung bekommen und wurden – ohne es zu merken – zum Essen eingeladen. Wie das geht? Naja, als wir gemerkt haben, dass unser Essen schon bezahlt ist, war das Pärchen, das uns eingeladen hatte, schon weg. Sachen gibt’s!

In Zagreb waren wir total organisiert. Am Busbahnhof gab es gleich eine richtig gute Touristen Information. Die Preise waren allerdings wesentlich höher als in den Ländern, in denen wir vorher gewesen waren. In Zagreb gibt es viele spannende Museen, wie Beispiel das „Museum of broken relationships“, in dem Gegenstände ehemaliger Beziehungen und ihrer Geschichte ausgestellt sind. Das ist teilweise sehr lustig und teilweise todtraurig. Aber auf jeden Fall mal ein anderes Museum! Ansonsten haben wir der sogenannten Wohnzimmerkultur gefrönt. Laut einem unserer tausend Infoheftchen verbringt man in sämtlichen Balkanländern nämlich gerne unzählige Stunden in Cafés und das ist die vielbesagt Wohnzimmerkultur. Wir trinken auch gerne stundenlang Kaffee – das kam uns also sehr entgegen.

Ljubljana wirkte ein bisschen wie Bamberg, nur etwa doppelt so groß und mit Großstadtfeeling, immerhin ist sie die Hauptstadt Sloweniens. Wir waren im modernen Kunstmuseum, in einem sehr alternativen Stadtteil (Metelkova), haben eine Open-Air-Galerie angeschaut und an einer von Studenten organisierten, kostenlosen Stadttour teilgenommen. Und wer hätte es anders erwartet? Richtig, viel Kaffee getrunken.

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