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Was tun nach dem Abi?

Wohnungssuche in Leipzig

Inzwischen bin ich gut wieder zu Hause angekommen und kann mir gar nicht vorstellen, dass ich vor knapp zwei Wochen noch irgendwo im Südosten Europas unterwegs war. Schon kurz bevor ich in Nürnberg ankam, hatte mich der Ernst des Lebens wieder: Ich habe mit meiner Mutter telefoniert und sie meinte, es wäre ein Brief von der Uni Leipzig gekommen. Es stellte sich heraus, dass ich in meiner Wunschstadt Leipzig tatsächlich einen Studienplatz für Medizin bekommen hatte! Der Ernst des Lebens hat mich also erst mal recht glücklich gemacht. Jetzt brauchte ich nur noch eine Wohnung.

Ich habe ich allen geschrieben, die ich in Leipzig kenne, ob sie jemanden kennen, der noch ein Zimmer frei hat und dann hab ich natürlich auch das Internet konsultiert. Ein paar Tage später bin ich nach Leipzig gefahren, um mir Wohnungen anzuschauen. Ich werde nun mit Freunden zusammenziehen, die ich noch aus Mexiko kenne und durch die ich überhaupt erst auf die Idee gekommen bin, in Leipzig zu studieren. Aus irgendeinem Grund waren nämlich alle Deutschen, die ich in Mexiko-Stadt kennengelernt hatte, aus Leipzig. Wir haben eine recht schöne Vierzimmerwohnung, in der wir zu dritt wohnen. So haben wir auch noch ein Wohnzimmer.

Eigentlich müsste ich mich jetzt total freuen auf die neue Stadt, neue Leute, ein spannendes Studium und das Studentenleben im Allgemeinen. Aber leider tue ich es nicht. Ich hab eher ein bisschen Angst. Aber ich bin ja nicht allein!

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 10, 2013
Autor: Maja
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Oct 10, 2013

Was tun nach dem Abi?

Begegnung mit einem Krokodil

Krokodile sind Nachfahren der Archosaurier und gehören zur Klasse der Reptilien. Außerdem können sie sehr alt und teilweise sogar über zehn Meter lang werden. Und so eines hatte ich im Arm. Natürlich nicht das zehn Meter lange. Das war mir dann doch ein bisschen zu schwer.

Momentan herrscht in Südafrika ein für diese Jahreszeit ungewöhnliches Wetter. Eigentlich hat am ersten September offiziell der Frühling angefangen, aber davon weiß der Wettergott anscheinend noch nichts. Es regnet Bindfäden und eiskalt ist es obendrein. Man kann sogar noch Schnee auf manchen Berggipfeln sehen. Nicht unbedingt das, was man sich unter Afrika vorstellt. Da kommen einem eher Sonne und Trockenheit in den Sinn. Auf alle Fälle sind meine Bekannten und ich dann trotzdem zu einer Krokodilfarm gefahren. Natürlich waren wir die einzigen Besucher. Das hat mich bei dem Wetter allerdings nicht gewundert.

Nach einem sehr informativen Vortrag über die Tiere und ihre Eigenarten, erwarteten uns dann auch schon drei bis sechs Wochen alte Krokodilbabys, die wir (unter Berücksichtigung einiger Sicherheitsmaßnahmen) auf den Arm nehmen durften. Wusstet ihr, dass Krokodile kitzelig sind? Zudem besitzen sie bereits mit drei Wochen eine ungeheuere Kraft in Schwanz- und Beinmuskeln. Ob das Krokodil männlich oder weiblich ist, lässt sich übrigens erst nach einigen Jahren mithilfe einer Untersuchung feststellen.

Wir sind dann weiter ins Freigehege gegangen, wo wir ein paar der 200 ausgewachsenen Krokodile betrachten konnten. Zum Abschluss der Führung gab es noch hilfreiche Ratschläge bezüglich der Zubereitung von Krokodilfleisch, welches im Übrigen wie Hühnchen schmeckt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 4, 2013
Autor: Nele
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Oct 4, 2013

Was tun nach dem Abi?

Balkan-Express

Unser Heimweg von Montenegro hat uns über Sarajevo, Zagreb und Ljubljana, die Hauptstädte von Bosnien und Herzegowina, Kroatien und Slowenien geführt.

Sarajevo war für mich das Highlight der Reise. Hier trifft Ost auf West und Geschichte auf Kultur. Der Stadtkern ist von alten, türkischen Gebäuden, wie dem Bazar und einigen Moscheen geprägt, während sich in den angrenzenden, an Hängen gelegenen Vierteln bosnische Häuschen mit Kirchen und Synagogen den Platz teilen. Trotz der blutigen Geschichte wirkt alles sehr friedlich, weltoffen und extrem gastfreundlich. Ohne danach zu fragen, haben wir eine private, kostenlose Stadtführung bekommen und wurden – ohne es zu merken – zum Essen eingeladen. Wie das geht? Naja, als wir gemerkt haben, dass unser Essen schon bezahlt ist, war das Pärchen, das uns eingeladen hatte, schon weg. Sachen gibt’s!

In Zagreb waren wir total organisiert. Am Busbahnhof gab es gleich eine richtig gute Touristen Information. Die Preise waren allerdings wesentlich höher als in den Ländern, in denen wir vorher gewesen waren. In Zagreb gibt es viele spannende Museen, wie Beispiel das „Museum of broken relationships“, in dem Gegenstände ehemaliger Beziehungen und ihrer Geschichte ausgestellt sind. Das ist teilweise sehr lustig und teilweise todtraurig. Aber auf jeden Fall mal ein anderes Museum! Ansonsten haben wir der sogenannten Wohnzimmerkultur gefrönt. Laut einem unserer tausend Infoheftchen verbringt man in sämtlichen Balkanländern nämlich gerne unzählige Stunden in Cafés und das ist die vielbesagt Wohnzimmerkultur. Wir trinken auch gerne stundenlang Kaffee – das kam uns also sehr entgegen.

Ljubljana wirkte ein bisschen wie Bamberg, nur etwa doppelt so groß und mit Großstadtfeeling, immerhin ist sie die Hauptstadt Sloweniens. Wir waren im modernen Kunstmuseum, in einem sehr alternativen Stadtteil (Metelkova), haben eine Open-Air-Galerie angeschaut und an einer von Studenten organisierten, kostenlosen Stadttour teilgenommen. Und wer hätte es anders erwartet? Richtig, viel Kaffee getrunken.

Autor: Maja  |  Rubrik: orientieren  |  Oct 2, 2013
Autor: Maja
Rubrik: orientieren
Oct 2, 2013