interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Umziehen - eine logistische Herausforderung

Autor:
Maja

Rubrik:
orientieren

16.10.2013

Ich dachte es wäre schwierig, ein passendes Zimmer mit passenden Mitbewohnern zu finden. Aber wie sich in der letzten Woche herausgestellt hat, ist das nichts im Vergleich dazu, sein ganzes Zeug dann auch dorthin zu bringen. Meine Mutter hat nämlich kein Auto und meinem Vater braucht seins meistens selber. Ohne Auto ist es aber schwierig, Möbel zu transportieren und die meisten Autovermietungen sind irre teuer, wenn man unter 25 ist.

Glücklicherweise haben sich zwei meiner Freunde bereit erklärt, mit mir das ganze Zeug von Nürnberg nach Leipzig. Wir konnten auf eines der elterlichen Autos zurückgreifen. Was für ein Glück!

Ich hatte total unterschätzt, wie viel Zeug ich mitnehme. Denn wenn ich in den Urlaub oder auf Reisen gehe, nehme ich immer so wenig wie möglich mit und dann geht das Packen schnell. Jetzt habe ich statt einem geplanten Umzugskarton gleich vier gebraucht, dementsprechend lange habe ich auch gebraucht, bis alles verstaut war.

Am nächsten Morgen sind wir dann früh nach Leipzig gefahren, die Sonne hat geschienen und wir hatten beste Laune. Dort angekommen, haben wir erst mal die Kisten und meine Matratze hoch getragen. Ausräumen und einrichten werde ich erst nächste Woche, denn mein Zimmer ist noch gar nicht frei.

Dann haben wir uns einen schönen Nachmittag im Zentrum von Leipzig gemacht. Bei schönem Wetter und in guter Gesellschaft hat mir Leipzig nochmal besser gefallen. Ich freue mich jetzt richtig darauf, hier bald zu wohnen und zu studieren.

Diesen Artikel teilen