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Was tun nach dem Abi?

Ein einziges Chaos

Autor:
Nele

Rubrik:
orientieren

13.05.2014

Eigentlich dachte ich, dass man sich einfach ein Fach aussucht und anfängt, zu studieren. Falsch gedacht! Denn es kommt nicht nur auf das Studienfach, sondern auch auf die jeweilige Universität an, was man dann im Endeffekt genau studiert. Bei Germanistik gestaltete sich die Informationsbeschaffung noch einigermaßen unkompliziert.

Etwas komplexer wird es bei Anglistik. Dieses Studienfach setzt sich aus Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und „Cultural Studies“ zusammen. Traditionell stehen dabei die Gebiete Großbritannien und Nordamerika im Vordergrund, jedoch besteht bei manchen auch die Möglichkeit, sich auf andere englischsprachige Gebiete zu spezialisieren.

Die Sprachwissenschaft oder Linguistik beschäftigt sich mit dem Aufbau, der Logik und dem Gebrauch der englischen Sprache, wobei auch die Entwicklung des Englischen berücksichtigt wird. Anders als beim Studium der Germanistik, unterteilt man die anglistische Literaturwissenschaft nicht in zwei Teilbereiche. Der Begriff bezeichnet in diesem Fall die Beschäftigung mit englischer Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart. Gegenstand der „Cultural Studies“ sind kulturelle Ausprägungen und Entwicklungen. Man beschäftigt sich mit der Geschichte, Politik, Weltanschauung, Mentalität, dem kulturellen Erbe und der Identität. Ergänzt wird all dies durch praktische Übungen, deren Ziel es ist, seine Sprachkenntnisse zu verbessern. In diesem Studiengang besteht die Pflicht, ein Auslandssemester zu absolvieren – zumindest wird es einem wärmstens empfohlen. In vielen Fällen muss man auch Sprachkenntnisse nachweisen.

Da ich mich aber überwiegend für deutschsprachige Literatur interessiere, käme Englisch für mich nur als Zweitfach im Zwei-Fach-Bachelor in Frage.

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