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Was tun nach dem Abi?

Der Stoff, aus dem unsere Gegenwart gemacht ist

Autor:
Nele

Rubrik:
orientieren

22.05.2014

Wie lebte man wohl zur Zeit Alexanders des Großen in Makedonien? Als Gladiator im Römischen Reich? Als Ureinwohner in Amerika, bevor Kolumbus es entdeckte? Und wie zur Zeit der Französischen Revolution in Frankreich?

Im Studiengang Geschichte befasst man sich, wie auch in der Schule, überwiegend mit historischen Quellen. Das können unter anderem Bilder, Bücher, Schriftrollen und/oder mündliche Überlieferungen sein. So will man mit Hilfe der Vergangenheit die Gegenwart besser verstehen lernen. Denn vergangene Taten und/oder Ereignisse beeinflussen unser tägliches Leben. Es gäbe keine Flugzeuge, Autos, Computer, Züge, Glühlampen und vieles mehr, wenn sich nicht irgendjemand mit der Entwicklung beziehungsweise Verbesserung dieser Gegenstände beschäftigt hätte.

An vielen Hochschulen ist das Studium so aufgebaut: Anfangs studiert man die Geschichte in ihrer ganzen Bandbreite, später besteht die Möglichkeit, sich auf einzelne Epochen oder Regionen zu spezialisieren. Mich fasziniert beispielsweise alles bis zum Ende des Mittelalters, danach nimmt mein Interesse aus irgendeinem Grund rapide ab. Das 20. Jahrhundert finde ich trotz aller wichtigen Ereignisse etwas uninteressant. Da kann ich mich noch eher für die Inka in Südamerika begeistern.

Die Arbeit in Museen oder Archiven entspricht jedoch nicht ganz meiner Persönlichkeit. Ich strebe nach wie vor eine journalistische Tätigkeit an oder will in die Öffentlichkeitsarbeit. Mit diesem Studiengang ist das allerdings auch ohne Probleme möglich.

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