interaktiv

Was tun nach dem Abi?

Kinderhüten einmal anders

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

27.11.2008

In der zehnten Klasse hatte jede/r Schüler/in ein einwöchiges Praktikum in einem selbst gewählten Betrieb zu machen. Da ich mich für ein Lehramtstudium für den Grundschulzweig interessierte, wollte ich die Gelegenheit nutzen und mein Praktikum in einer Grundschule absolvieren. Natürlich war ich entsprechend erfreut, als ich sogleich seitens der Schulleitung eine Zusage meiner „Wunschschule" erhielt.

Als Grundschulkind hatte ich dort selbst zwei Jahre lang lesen, rechnen und schreiben gelernt und kannte deshalb noch einige der Lehrkräfte. Dementsprechend fröhlich fing auch mein erster Praktikumstag unter großer Wiedersehensfreude an. Auch die vielen Kinder stellten mir Fragen über Fragen und waren sichtlich erfreut, für die folgenden Tage ein wenig Abwechslung im Stundenplan zu haben. Denn zwischen „normalen" Unterrichtsstunden bei ihren Lehrern, in denen ich anfangs als Zuhörer und Helfer dabei saß, gesellten sich auch „neue" Stunden, in denen ich allein an der Tafel stand und mit den Kindern das Rechnen und Schreiben übte. An einem Tag durfte ich sogar als „Vertretungslehrerin" einspringen! Natürlich gehörte auch die Pausenaufsicht zu meinen Aufgaben und so musste ich mich als Streitschlichter bei so mancher Rangelei durchsetzen.

Nach einer Woche waren mir die Kinder richtig ans Herz gewachsen und so wollte ich mich mit selbst gebackenem Kuchen bei ihnen und meinem Kollegium für die unglaublich tolle Woche bedanken. Lehrerin - das ist auch heute noch ein Traumberuf für mich.

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