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Was tun nach dem Abi?

Der Flug nach Kathmandu

Autor:
Max

Rubrik:
orientieren

22.10.2018

Meine Reise nach Kathmandu, wo ich als Freiwilliger bei einer Leprahilfe arbeiten wollte, begann im September 2017. Von Hamburg flog ich über München nach Abu Dhabi. Im Flieger lernte ich Julian und Max aus München kennen, die gerade auf dem Weg nach Jakarta waren. Beim Anflug auf Abu Dhabi ging die Sonne gerade auf. Ich sah die Formel-1-Strecke und ein riesiges Ferrari-Museum. Ansonsten gab es außer Wüste nicht viel zu sehen.
Am Flughafen setzte mir die Hitze zu. Ich hätte gerne das elegante weiße Gewand wie die Einheimischen getragen. Stattdessen quälte ich mich bei 35 Grad Celsius mit einer Winterjacke rum und hatte auch noch einen Schurwollpullover über dem Arm, weil der Platz im Gepäck knapp war. Nachdem Julian, Max und ich die Wartezeit zwischen den Flügen mit einem Kartenspiel überbrückt hatten, verabschiedete ich mich von den Jungs und begab mich zum Gate.
Beim Abflug aus Abu Dhabi sahen die suburbanen Siedlungen so aus, als hätte jemand in der Wüste einen Straßenteppich ausgerollt, so einen, auf dem kleine Kinder normalerweise spielen. Kurz danach sah ich erst die Skyline von Abu Dhabi und kurz darauf die von Dubai. Aus der Luft sah der Burj Khalifa aus wie eine kleine Stecknadel, dabei ist er mit 828 Metern das mit Abstand höchste Gebäude der Welt.
Nach einer gefühlten Ewigkeit befanden wir uns im Landeanflug auf Nepal. Statt der erwarteten hohen Berge, waren nur Wolken zu sehen. Doch irgendwann bemerkte ich, dass manche Wolken gar keine waren, sondern, dass es sich um die Schneekuppen des Himalayas handelte. Dann erschien Kathmandu. Die Stadt war riesig. Und die Luft sah jetzt schon dreckig aus.

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