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Was tun nach dem Abi?

Erste Beobachtungen

Autor:
Max

Rubrik:
orientieren

09.11.2018

Seit fünf Tagen lebte ich nun in Kathmandu, Nepals Hauptstadt. Fünf Tage voller neuer Eindrücke und Beobachtungen, besonders was die Menschen anging. Auf der Straße sind sie grundsätzlich eher zurückhaltend. Im Bus oder in einem Laden kommt es aber immer wieder vor, dass man von wildfremden Menschen angesprochen wird. In diesem Fall gibt es drei Fragen, die direkt zu Beginn gestellt werden: „Where are you from? What is your name? What is your religion?“ Besonders die letzte Frage ist interessant, da die Nepalesen davon ausgehen, dass man einer Religion angehört. Bekennt man sich jedoch als Atheist, schauen sie einen zunächst verwundert an. Ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung ist hinduistisch, gefolgt von kleinen buddhistischen und muslimischen Gruppen. Christen gibt es kaum.

Viele Nepalesen sprechen Englisch und man kann sie recht gut verstehen. Verstehen sie etwas nicht, nicken sie nur und tun so, als hätten sie verstanden. Bei der nepalesischen Nickbewegung halten die Leute den Kopf leicht schräg und bewegen ihn wie eine liegende Acht. Es kann außer „ja“ auch so viel wie „einverstanden“ oder „danke“ bedeuten. Besonders bei letzterer Bedeutung lächeln die Menschen besonders lieb.

Nepal hat einen anderen Kalender als den christlichen, nämlich den Vikram Sambat. Er richtet sich nach den Mondphasen und ist dem christlichen Kalender um fast 57 Jahre voraus. Neujahr ist Mitte April, und das Jahr hat ebenfalls 365 Tage.

Die Menschen in Nepal haben eine offene und sehr gastfreundliche Art. Aber ich merke auch, dass die Kultur häufig eine Barriere ist. Es gibt zahlreiche religiöse Bräuche und Gewohnheiten, die ich aus Deutschland nicht kannte und die mir fremd waren.

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