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Was tun nach dem Abi?

Was mache ich hier eigentlich?

Ich war in Kathmandu gelandet, atmete seitdem mehr Staub als Luft ein und fand heraus, dass Nepalesen kein Klopapier benutzen. Aber was war der eigentliche Grund meiner Reise?
Während meiner knapp acht Monate in Nepal war ich die meiste Zeit als Freiwilliger bei der deutschen Hilfsorganisation Shanti Leprahilfe (e. V.) beschäftigt. Vor 25 Jahren hat Marianne Großpietsch dieses Projekt ins Leben gerufen und dank vieler engagierter Helfer zahlreichen Menschen in Nepal ein würdiges Leben verschafft. Leprakranke in Nepal haben einen unheimlich schweren Stand in der Gesellschaft – sie werden häufig aus ihren Familien verstoßen und haben schlechte Aussichten auf ein gutes Leben. Die Organisation nimmt nicht nur Leprakranke auf, sondern auch andere verstoßene, physisch und geistig behinderte Menschen sowie Waisenkinder. Über Jahre hinweg hat Shanti zahlreiche Menschen von der Straße aufgegabelt und ihnen im Herzen Kathmandus ein Dach über dem Kopf geboten.
Das Gelände der Organisation liegt in Tilganga, einem Stadtteil in Kathmandu fünf Minuten vom Flughafen entfernt. Auf dem Grundstück stehen drei verschiedene Gebäude. In der von Hape Kerkeling gestifteten Klinik werden die Leprakranken und andere Patienten, die kein Geld haben, kostenlos behandelt. Im zweiten Stock wohnen Kinder, die geistig sowie körperlich eingeschränkt sind. In einem weiteren Gebäude dahinter befinden sich die Schule, der Kindergarten, eine Küche und Schlafräume. Auf der rechten Seite steht das dritte Gebäude mit verschiedenen Werkstätten, unter anderem einer Malerei, einer Schneiderei und einer Schreinerei. Viele Menschen, die von Shanti aufgenommen wurden, führen hier eine handwerkliche Arbeit aus.
Die Organisation ist nicht unbedingt auf Volontäre angewiesen. Die Erwachsenen arbeiten, die Kinder gehen in die Schule oder in den Kindergarten und die Menschen mit Behinderung werden betreut – alles geht Hand in Hand. Auch für Essen ist gesorgt. Das Gemüse kommt dabei direkt von einer Farm unweit von Kathmandu, die ebenfalls zur Organisation gehört. Dadurch ist Shanti sehr eigenständig, kalkuliert allerdings dennoch mit Spendeneinnahmen, die jederzeit gebraucht werden, um die Einrichtungen und den Lebensstandard zu verbessern.

Autor: Max  |  Rubrik: auszeit nach dem abi  |  Dec 31, 2018

Was tun nach dem Abi?

Beim Hundetrainer

Vor Kurzem freute ich mich sehr, als eine Redakteurin mir einen spannenden Termin zuteilte: Ich sollte einen Hundetrainer zu seiner Protestaktion befragen, bei der er sich über 24 Tage lang im Käfig eines Hundeauffanglagers einsperrte. Zahlreiche spanische Zeitungen und Radio- und Fernsehsender berichteten über den aus Kantabrien stammenden Mann. Mit seiner Protestaktion forderte er eine härtere Bestrafung für Hundehalter, die ihre Vierbeiner auf die Straße setzen. Außerdem wollte er die spanische Bevölkerung darauf aufmerksam machen, dass Straßenhunde in einigen Auffanglagern nach 14 Tagen getötet werden, wenn sie bis dahin kein neues Zuhause finden.
Über eine Stunde dauerte die Fahrt zu seinem Hof. Er wohnt im Hinterland von Alicante, daher war ich froh, dass ich ein Navi ihm Auto hatte.

Dort angekommen, erzählte er mir über zwei Stunden lang alles über seine Protestaktion und auch über sein Leben in Deutschland; dort lebte er insgesamt über 20 Jahre. Ich musste während des Interviews kein Wort Spanisch reden, da er perfekt Deutsch spricht. Er zeigte mir stolz, was er in Deutschland alles auf die Beine gestellt hat: ein Hundehotel oder eine App für Haustiere. Abschließend zeigte er mir noch sein Grundstück und seine drei Hunde, die er von der Straße gerettet hat. Einen hatte er zum Beispiel in einem Mülleimer in Alicante gefunden. Dann spielte er mit einem Ball mit den Hunden. Von dieser Szene machte ich noch Fotos, bevor ich mich wieder auf den Weg machte und mir überlegte, welche Informationen ich am besten für meinen Artikel verwenden kann.

 

Autor: Tobias  |  Rubrik: studium  |  Dec 12, 2018
Autor: Tobias
Rubrik: studium
Dec 12, 2018

Was tun nach dem Abi?

Wie daheim

... habe ich mich bei einer Benefizveranstaltung der deutschen Zeitung gefühlt, bei der ich zurzeit ein Praktikum mache. Schon seit langer Zeit plante der Redaktionsleiter dieses Fest, das in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche ausgerichtet wurde. Der Erlös kam einer Schule in Bolivien zugute. Das Fest begann am Freitag nach der Arbeit. Es gab viele Auftritte von Bands und Chören. Besonders schön war, dass man die Leser unserer Zeitung besser kennenlernen konnte.
Wir Praktikanten grillten Bratwürste auf einem Holzgrill. Dazu gab es ein großes Buffet mit vielen Salaten, unter anderem dem typischen schwäbischen Kartoffelsalat. Ich fühlte mich fast wie zu Hause. Als Nachtisch gab es noch leckere Kuchen.
Insgesamt arbeiteten wir Praktikanten bis etwa 17 Uhr. Danach schauten wir uns das Festgelände an.
Das Programm ging bis etwa 18.30 Uhr. Neben einem Kirchenchor, der extra aus Deutschland für diese Veranstaltung angereist war, sorgte eine Musikgruppe aus Bolivien für gute Stimmung. Es dauerte nicht lange, bis die ersten Besucher anfingen zu tanzen. Es war sehr schön zu sehen, wie sich die Leser auf der Feier vergnügten. Als weiteres Highlight gab es eine Verlosung mit tollen Preisen, zum Beispiel Hotelgutscheinen, bei der die Mitglieder der Redaktion natürlich nicht teilnehmen durften. Alles in allem zeigte sich auch der Redaktionsleiter zufrieden mit der Veranstaltung: Insgesamt hatten wir rund 3.000 Euro für den guten Zweck eingenommen.