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Was tun nach dem Abi?

"Verhalte dich und ich sage dir, wer du bist!" (Teil 1)

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

24.02.2009

Heute haben wir in Bio mit einem neuen Thema begonnen: Verhaltenslehre. Endlich einmal etwas, das mich nicht nur interessiert, sondern auch fasziniert. Doch meine Freude wurde gleich gebremst: Da Verhaltenslehre ja erst im zweiten Halbjahr der dreizehnten Jahrgangsstufe Thema ist, wird es mit Sicherheit nicht zum Bestandteil meiner schriftlichen Abiprüfung gehören. Nur diejenigen, die sich mündlich prüfen lassen, zählen zu den Glücklichen. Das ärgert mich wirklich ungemein: Gerade diese unterschiedlichen Verhaltensmuster ziehen mich in ihren Bann, und überhaupt alles, was mit Psychologie zu tun hat, finde ich äußerst interessant.

Ich habe bereits darüber nachgedacht, Psychologie zu studieren. Allerdings erscheinen mir meine Zweifel zu groß: Kann und möchte ich mich mein ganzes Leben lang mit den teilweise nicht unerheblichen psychischen Krankheiten der Patienten auseinandersetzen? Als Psychologe wird einem viel abverlangt: Einfühlungsvermögen, Geduld und starke Nerven sind wichtige Stützen, auf die sich ein ganzes Haus aus Erfahrung aufbaut. Doch bis man es erst einmal zum staatlich anerkannten Psychologen geschafft hat, muss man sich für einen langen, steinigen Weg rüsten: Die Studiumsdauer ist bekanntlich nicht gerade die kürzeste und die diversen Praktika in den verschiedensten Institutionen beanspruchen auch noch eine gewisse Zeit. Kurz zusammengefasst: Es kann sein, dass du erst anfängst, „richtig" zu arbeiten, wenn du 30 bist! Es gibt aber bestimmt auch einige, die so eine lange Studienzeit sogar begrüßen würden. Also „worst case" oder „golden goal"?

To be continued...

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