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Was tun nach dem Abi?

"Verhalte dich und ich sag dir, wer du bist!" (Teil 2, flavoured with maths)

Autor:
Jacqueline

Rubrik:
orientieren

02.03.2009

Wie ihr in meinem letzten Blog lesen konntet, war ich mir nicht ganz sicher: Psychologiestudium - „worst case" oder „golden goal"? Eine eindeutige Antwort wollte sich nicht so wirklich finden lassen. Dennoch habe ich mich schließlich gegen ein „reines" Psychologiestudium entschieden. Das bedeutet jetzt allerdings nicht, dass ich dem Thema Psychologie grundsätzlich abgeneigt bin. Ganz im Gegenteil: Ich habe nämlich ein wenig weiter nachgedacht und versucht, möglichst viele meiner Interessen und vor allem auch meiner Fähigkeiten so zusammen zu basteln, dass etwas Realistisches und auch Sinnvolles daraus entsteht - wie bei einer typischen (und nicht selten tückischen) Mathematikaufgabe:

Gegeben sind eine Kreativitätskonstante K und ein Psychologie-Interessenpunkt P. Wie lautet das Ergebnis, wenn man die Summe aus K und P mit dem Quadrat aus Freude an Kommunikation O multipliziert?

Ausnahmsweise brauche ich für diese Gleichung einmal keinen Taschenrechner. Ich fasse erst einmal zusammen: Der Beruf X lässt sich also folgendermaßen ermitteln: (K+P)O² = x. Das liegt doch auf der Hand oder nicht?

Mein Stift fliegt wie von selbst über das Papier. Löst man die Klammer auf, so erhält man: KO²+PO² = x. Damit lautet das Ergebnis: Der Beruf X ist gleich KOmmunikationsPsychOlogin!

Ein Beruf, der all meine Interessen zu vereinen scheint. Manchmal kann Mathe so einfach sein! Aber wie gesagt, nur manchmal.

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