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Was tun nach dem Abi?

"Like a Virgin" (Vol. 1)

Ein Blick in meinen völlig überfüllten Terminplaner verrät mir, dass es bald soweit ist: Am 19. Juni ist die Abiturientenentlassung und am selben Abend der Abiball. Ich kann es noch gar nicht glauben. Wir haben immerhin schon fast Mitte April.

Da das „Ende" also nun bedrohlich nahe ist, drängt die Frage „Was tun nach dem Abi?" beharrlicher denn je auf eine Antwort. So habe ich einfach mal bei BERUFENET das Schlagwort „Werbung" eingegeben, da ich wirklich gerne in der Werbebranche tätig sein möchte (mehr als Lehrerin zu werden). Dort bin ich letztendlich auf den Begriff „Betriebswirtin (Marketing)" gestoßen. Dieser Job ermöglicht es mir, all meine Interessen auszuleben und mein Können unter Beweis zu stellen: Von Kommunikation mit Kunden beziehungsweise Partnerunternehmen bis hin zum Erstellen von werbewirksamen Kampagnen - dieser Beruf vereint einfach alles, was mein Herz ein wenig schneller hüpfen lässt. Ich glaube, ich habe meinen Traumjob gefunden - das hoffe ich zumindest.

Um diesen Beruf ausüben zu können, ist ein BWL-Studium mit dem Schwerpunkt Marketing empfehlenswert. Ich hätte dann meinen Bachelor in der Tasche und würde schließlich noch den Master machen. „eHealth" wäre da zum Beispiel ein Aufbaustudium, das ich durchaus in Betracht ziehen würde. Denn ich finde, dass die Gesundheitswirtschaft ein wirklich interessantes und vor allem spannendes Terrain ist. Schließlich habe ich durch mein Wirtschaftspraktikum in der Apotheke bereits einen Einblick in die „Gesundheitswelt" erhalten.

Aber was das alles mit Madonnas Song „Like a Virgin" zu tun hat, könnt ihr in meinem nächsten Blog lesen...

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 16, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Apr 16, 2009

Was tun nach dem Abi?

Für meinen kleinen Bruder

Diesen Blog widme ich meinem Bruder. Meinem faulen Bruder, sollte man sagen. Er ging auch mal auf meine Schule, also aufs Gymnasium. Aber dann infizierte er sich irgendwie mit der berühmt-berüchtigten „Fauleritis" und er ließ das ganze Thema Schule „etwas" schleifen. Schließlich sah er selbst ein, dass es das Beste wäre, wenn er auf eine Realschule wechseln würde, da er einfach zu viele „Lücken" hatte.

Neue Schule, neues Spiel. Es dauerte nicht allzu lange, da verfiel er wieder in denselben alten Trott. Alles war interessanter und wichtiger als Schule: Hausaufgaben? Wozu? Erst einmal musste doch der Goldfisch dressiert werden, schließlich sollte Goldie ja (wenn er so lange leben würde) in 23 Jahren bei den „Fisholympics" mitschwimmen! Fauleritis was back!

Aber dann war es soweit: Mein Bruder musste sich um einen Praktikumsplatz kümmern. Tatsächlich trat er einige Wochen später seinen Dienst in seinem „Wunschbetrieb" an. Er hatte sich nämlich ein Berufsfeld herausgepickt, in dem er später gerne einmal Fuß fassen würde: die IT-Branche. Und siehe da: Die Fauleritis war verschwunden, mein Bruder war genesen! Er hängte sich richtig rein, und beschäftigte sich sogar noch nach Feierabend mit diversen praktikumsbezogenen Dingen und erkundigte sich nach den erforderlichen Qualifikationen, die für eine solche Ausbildung nötig sind. Mein Bruder hat sich jetzt tatsächlich das Ziel gesetzt, sein Fachabi zu machen, um dann in der IT-Branche voll durchstarten zu können! Geht doch!

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 8, 2009
Autor: Jacqueline
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Apr 8, 2009

Was tun nach dem Abi?

Interview mit "my BFF" (Teil 2)

"Wie kam es, dass du deinen Kindheitstraum nicht verwirklicht hast?"

„Auf der weiterführenden Schule konnte ich ein Betriebspraktikum bei der Polizei machen. Und eines kann ich dir sagen: Es war wirklich ungemein interessant. Nicht immer unbedingt erfreulich beziehungsweise ansehnlich, aber eben interessant und auch irgendwie spannend. So bin ich zum Beispiel mit auf Streife gewesen und konnte mal hautnah miterleben, was es eigentlich bedeutet, Polizist beziehungsweise Polizistin zu sein: Es ist wirklich ein knochenharter Job! Gerade aus amerikanischen Filmen kennt man doch diese Klischee-Polizisten, die den ganzen Tag nichts anderes machen, außer faul im Streifenwagen zu sitzen und sich ihr Leben mit Übermengen an Donuts zu versüßen. Oder denk doch mal an Police Academy. Das hat nun wirklich nichts mit dem wahren Leben eines Polizeibeamten zu tun. Dafür muss man sowohl sportlich als auch mental ordentlich fit sein und vor allem Nerven wie Stahlseile haben.

Und während ich also Tag für Tag immer neue Informationen über das Polizeileben sammelte und alles in meinem Praktikumsbericht festhielt, kam ich zu dem Entschluss, dass das doch nicht das Richtige für mich wäre - zumindest nicht ein Leben lang. Bei diesem Job geht man schnell und vor allem oft über seine Grenzen hinaus - nicht nur sportlich. Durch das Praktikum habe ich also sozusagen hinter die Kulissen blicken können.

Und, hey, so wirklich aufgegeben habe ich diesen Beruf ja nicht: Bei meiner jetzigen Ausbildung löse ich schließlich auch die verschiedensten Schwimmfälle!" (Sie lacht)

Autor: Jacqueline  |  Rubrik: orientieren  |  Apr 2, 2009
Autor: Jacqueline
Rubrik: orientieren
Apr 2, 2009