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Dual studieren

Vorsorge

Autor:
Philipp

Rubrik:
studium

16.03.2017

Man hört es im Radio, sieht es im Fernsehen und liest es in der Zeitung: Die Rente wird nicht reichen! Durch den demografischen Wandel laufen Rentner Gefahr, in die Altersarmut abzurutschen. Deshalb sollte Vorsorge heutzutage eines der wichtigsten Themen in einem Beratungsgespräch in der Bank sein.
Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Denn es ist nach wie vor sehr schwierig, einem Arbeitseinsteiger zu vermitteln, dass er in rund 50 Jahren eine mickrige Rente erhalten könnte. Junge Leute sind aus verständlichen Gründen oft nicht bereit, monatlich einen Betrag von 50 Euro in die Rente zu investieren, obwohl auch hier gilt: Je früher, desto besser. Denn der Zinseszins-Effekt wächst mit jedem zusätzlichen Jahr, in dem er wirken kann.
Um dieses Problem hat sich mein Seminar in Köln gedreht. Die zentrale Frage der Schulung war, wie man Kunden bewusstmachen kann, dass hier Handlungsbedarf für sie besteht. Dies klappt am besten mit der Berechnung der Versorgungslücke – also der Ermittlung der Differenz des Gehalts während der Zeit als Arbeitnehmer und der als Rentner.
Das Vorurteil, Vorsorge sei ein sehr trockenes Thema, wurde in diesem Seminar meiner Meinung nach aus dem Weg geräumt, da unsere praxiserfahrenen Dozenten dieses Gebiet sehr lebendig aufbereitet hatten. Daher freue ich mich bereits auf das nächste Mal in Köln, wenn mein Lieblingsthema „Investieren“ auf dem Seminarplan steht. Dann werden Inhalte wie die richtige Diversifikation eines Portfolios, verschiedene Derivate und der Prozess der Aktien- und Anleiheemission besprochen.

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