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Investieren

Autor:
Philipp

Rubrik:
studium

07.04.2017

Aufgrund der niedrigen und teils gen Null tendierenden Zinsen, die Banken ihren Kunden aktuell anbieten, war investieren wohl selten wichtiger als heute. Deshalb hat das Seminar zu diesem Thema, das ich nun besucht habe, nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern sie bei Weitem übertroffen. Es wurden viele Produkte besprochen wie Investmentfonds, Zertifikate, Optionen und Futures. Dabei lernte ich auch, dass die Inflation derzeit so hoch ist, dass das in Spareinlagen investierte Kapital schrumpft. Deshalb würden auch konservative Anleger immer eher den Blick auf den Aktienmarkt wagen, um den Wertverfall ihres Geldes wenigstens auszugleichen und gegebenenfalls noch eine zusätzliche Rendite zu erwirtschaften.

Viele meiner Freunde und Bekannten haben zu Wertpapieren wie Aktien, Anleihen oder sogar Zertifikaten allerdings wenig bis gar keinen Bezug und meiden dieses Thema so gut es geht – typisch Deutsch! Denn natürlich können Aktien im Wert nicht nur steigen, sondern auch fallen und genau das ist der Grund, warum in Deutschland – im Vergleich zu anderen Ländern – die Beliebtheit von Aktien leidet.

Folgendes Beispiel aus dem Seminar möchte ich daher vorstellen: Wenn Person X ihr Geld – zum Beispiel 10.000 Euro – auf dem Sparbuch bei einer aktuellen Verzinsung von 0,01 Prozent lässt und die aktuelle Inflation bei etwa 2,2 Prozent liegt, so fällt der „Kurs“ des Geldes pro Jahr um 2,19 Prozent. Das Anfangskapital von 10.000 Euro beträgt nach fünf Jahren nur noch 8.951,92 Euro. Wenn Person X jedoch ihre 10.000 Euro beispielsweise in einen Fond mit einer jährlichen Durchschnittsrendite von fünf Prozent anlegt, so hat er nach fünf Jahren abzüglich aller anfallenden Kosten und inflationsbereinigt etwa 10.084,33 Euro und damit sogar eine kleine Rendite erwirtschaftet.

Genau wegen solcher Zusammenhänge halte ich das Thema Investieren für so interessant und wichtig. Ich habe in diesen Tagen eine Menge an Wissen mitgenommen und fühle mich gut vorbereitet für meine anstehende „Private Banking“-Phase!

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