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Master live

Durchatmen, durchstarten

Nach ein paar ziemlich stressigen Dezemberwochen kamen mir die drei unifreien Wochen rund um Weihnachten und Neujahr sehr gut gelegen. Die Weihnachtsfeiertage habe ich wie jedes Jahr bei meiner Familie in der Heimat verbracht. Diese Zeit konnte ich nutzen, um einfach mal durchzuatmen, meine Unisachen ein paar Tage liegen zu lassen und mich stattdessen mit anderen Dingen zu beschäftigen. Ich habe viel Zeit mit meiner Familie verbracht und alte Freunde und Bekannte wieder getroffen. Nach dem ganzen Weihnachts- und Feiertagstrubel bin ich dann zusammen mit sechs Freunden nach Dänemark gefahren. Dort haben wir uns ein kleines Ferienhaus an der Küste gemietet, in dem wir knapp eine Woche wohnten. Wir haben jeden Tag zusammen gekocht, Karten- und Brettspiele gespielt, Spaziergänge bei Wind und Wetter am Strand gemacht und schließlich Silvester gefeiert. Es war schön, eine Woche lang täglich ausschlafen zu können, keine Termine oder Verabredungen zu haben und rund um die Uhr gute Freunde um sich zu haben!
Mittlerweile bin ich wieder zurück in Frankfurt. Die Ferien sind vorbei und der Unialltag geht weiter. Das Semester neigt sich zwar allmählich dem Ende zu, aber die letzten Wochen haben es noch einmal in sich. Auf meiner To-do-Liste stehen so einige Punkte, die so bald wie möglich angepackt und abgehakt werden müssen: Seminartexte lesen und Essays schreiben, ein Thema für die Hausarbeit finden, eine Fragestellung für meinen Forschungsbericht entwickeln und noch einmal sämtliche Stellenportale durchsuchen, um endlich einen neuen Nebenjob zu finden.
Dank der Feiertage und der kleinen Auszeit in Dänemark habe ich viel Energie sammeln können, sodass ich mich für den Semester-Endspurt und die bevorstehende Prüfungsphase gewappnet fühle. Eine kleine Verschnaufpause kann wirklich Wunder bewirken!

Autor: Franziska  |  Rubrik: studium  |  Jan 17, 2020
Autor: Franziska
Rubrik: studium
Jan 17, 2020

Master live

Eine Liebeserklärung an die 10er Jahre

Ein neues Jahrzehnt hat begonnen. Silvester ist ja so schon immer ein Highlight, aber dieses Mal schwingen noch mehr Erwartungen mit. Das letzte Jahrzehnt war rückblickend betrachtet sehr prägend für mich. Ich bin nicht nur älter, sondern auch irgendwie erwachsen geworden. Die Schulzeit, das Abitur, der Auszug von zu Hause und das Studium. Dazwischen Reisen nach Brüssel, New York, Istanbul, Paris, Barcelona, Montreal, Seoul, Hanoi, Tirana. Praktika bei einer Galerie, bei einer Fernsehproduktion, beim ZDF und beim HR. Im letzten Jahrzehnt war ich immer wieder auf der Suche und immer wieder habe ich etwas Neues gefunden. Auch Lebens- und Liebeskrisen gab es zu genüge. Und doch schaue ich mit einem liebevollen Blick auf die vergangenen zehn Jahre und bin dankbar für alles was passiert ist, Wer wäre ich den ohne all diese Erfahrungen heute? Es gab immer wieder Momente der puren Verzweiflung. Momente ich denen ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich je wieder glücklich sein werde oder in denen ich nicht wusste, wie es weitergeht. Doch ich habe gelernt, dass alles irgendwann vorbei geht. Die 2020er Jahre werden mein Leben auf eine andere Art und Phase prägen als die aufregenden und gleichzeitigen unsicheren 2010er. Ich werde meinen Master abschließen, ins Berufsleben starten, womöglich noch mehrmals umziehen, um dann auf lange Sicht sesshaft zu werden. Auch privat wird sich bestimmt einiges tun. Die 2010er werden mir immer als unvergessliche Zeit in Erinnerung bleiben. Wahrhaftig eine Zeit, die mir stets ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird.

Autor: Bo  |  Rubrik: studium  |  Jan 17, 2020
Autor: Bo
Rubrik: studium
Jan 17, 2020

Master live

Die Initiativbewerbung

Nachdem ich mich entschieden hatte, ein Masterstudium zu machen, anstatt gleich nach dem Bachelor ins Berufsleben zu starten, stand für mich fest: Ich brauche einen Nebenjob. Wochenlang zerbrach ich mir den Kopf, wo ich mich bewerben könnte. Eines Nachmittags war ich auf Instagram unterwegs und stolperte über den Account eines jungen Verlags, der zu einem großen Publikumsverlag gehört. Ihr Programm fand ich auf Anhieb sehr ansprechend, also schrieb ich ihnen eine Privatnachricht, ob sie Interesse an einer Werkstudentin hätten. Wenig später bekam ich eine Antwort, dass sie noch gar nicht darüber nachgedacht hatten, sie jedoch auf jeden Fall Hilfe bräuchten und gerne meinen Lebenslauf sehen würden. Sie versprachen mir, sich wieder zu melden und tatsächlich luden sie mich bald danach zu einem Vorstellungsgespräch ein – gleich an meinem allerersten Tag in Berlin. Die Zusage zu bekommen war für mich ein riesiges Erfolgserlebnis. Nun arbeite ich dort in der Presseabteilung und im Lektorat. Meine Aufgaben bestehen unter anderem daraus, Pressespiegel zu erstellen, Rezensionsexemplare zu verschicken, mit Pressepartner*innen zu korrespondieren, Manuskripte zu prüfen oder auch die Instagram-Seite des Verlags mitzugestalten. Neuerdings arbeite ich außerdem an meinem ersten eigenen Presseprojekt rund um ein neues Buch. Ich lerne gerade unglaublich viel Neues und da der Verlag mit mir aus nur vier Personen besteht, kann ich schon sehr viel Verantwortung übernehmen. Nicht auf eine Stellenausschreibung zu warten, sondern selbst Initiative zu ergreifen, war das Beste, was ich tun konnte.

Autor: Moni   |  Rubrik: studium  |  Jan 16, 2020
Autor: Moni
Rubrik: studium
Jan 16, 2020