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Master live

Erste Uniwoche

Autor:
Lukas

Rubrik:
studium

02.05.2017

Ich bin in meinem Studiengang relativ frei darin, mir auszusuchen, mit welchen Seminaren ich in der Philosophie meine Module fülle und kann auch wählen, ob ich ein Seminar nur besuchen möchte beziehungsweise eine kleine oder große Hausarbeit schreiben möchte, um mehr Punkte zu erlangen. Für mein letztes Unisemester vor der Masterarbeit brauche ich noch 14 Punkte in Philosophie. Ich kann immer entweder zwei, vier oder sechs Punkte in einem Seminar erwerben, je nach Leistung. Also was tun? Sieben Zweier oder doch zwei Sechser und ein Zweier? Oder drei Vierer und ein Zweier?
Natürlich muss ich noch darauf achten, dass das Seminar zum Modul passt. So muss ich zum Beispiel für das Modul „Neuere und Angewandte Ethik“ auch eine Hausarbeit in diesem Bereich schreiben. Aber ich muss nicht einmal ein durchweg passendes Seminar besuchen, es kommt nur auf die Ausrichtung der Hausarbeit an. So werde ich dieses Semester zum Beispiel das Seminar „Philosophie der Psychiatrie“ besuchen und meine Arbeit dann zur Ethik der Psychiatrie schreiben.
Wie geht man das also an? Ich habe es so gemacht, dass ich alle Seminare, die sich nicht gegenseitig oder mit einer Vorlesung aus dem Bereich Neurowissenschaften zeitlich überschnitten haben, besuchte. Das war vielleicht eine anstrengende Woche! Ich war sieben Tage lang zwischen sechs und zehn Stunden in der Uni und habe mir alles angeschaut: Philosophie der Psychiatrie, Willensfreiheit, der Wiener Kreis, Philosophie des Tötens, Rechtsphilosophie, Philosophie der Mathematik, Träumen, Logik und und und..
In der Philsophie habe ich mich nun für drei Seminare entschieden: Philosophie der Psychiatrie, Willensfreiheit und Origins of Human Communication (Ein Buch des Primatenforschers und Anthropologen Michael Tomasello). In den nächsten Blogbeiträgen gebe ich euch eine Einführung in die Themen und vermittle meinen ersten Eindruck.
Natürlich habe ich auch noch Veranstaltungen in den Neurowissenschaften, alle auf Englisch. Dieses Semster mit einem besonders dicken Brocken: zellulärer Neurobiologie. Da ich das letzte Mal Bio in der Schule hatte, wird das ein Abenteuer. Zudem besuche ich noch eine Vorlesung zu „Development and Plasticity“, in der es um die Entwicklung des Gehirns geht und zu „Learning and Memory“.

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