Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Master live

Wie beeinflusst uns Sprache?

In der vorlesungsfreien Zeit stehen für zwei Hausarbeiten an. Beide muss ich noch mit den jeweiligen Prüfern absprechen. Die erste Hausarbeit möchte ich in Altamerikanistik und somit einem meiner Wahlpflichtmodule schreiben. In „Indigene Gesellschaften Lateinamerikas“ hatte ich einen Kurs bei einem US-amerikanischen Dozenten belegt und mich entschieden, die Hausarbeit auf Englisch zu schreiben. Ich freue mich über die Gelegenheit, mein Englisch im Hinblick auf akademische Ausdrucksweise von einem Muttersprachler korrigiert zu bekommen. Thematisch beschäftige ich mich mit dem Volk der Pirahã, speziell ihrer Sprache. Ich möchte ich die Erkenntnisse über den Aufbau dieser Sprache mit der sogenannten Sapir-Whorf-Hypothese abgleichen. Basierend auf Gedanken des US-amerikanischen Sprachwissenschaftlers Benjamin Whorf entwickelte dessen Kollege und Landsmann Edward Sapir die These, dass unsere Muttersprache unsere Wahrnehmung der Welt beeinflusst. Für diese erste Hausarbeit habe ich schon eine grobe Gliederung angelegt und Literatur gesucht.
Das Thema für die zweite Hausarbeit ist noch lange nicht so ausgereift. Diese möchte ich in meinem Pflichtmodul „Kulturelle Repräsentationen“ schreiben. Die Idee dazu kam mir, als wir eine Exkursion ins Ruhrmuseum in Essen unternahmen. Wahrscheinlich wird es thematisch darauf hinauslaufen, wie im Museum Zusammengehörigkeitsgefühl dargestellt wird, zum Beispiel durch Fußball oder Religion. Ich muss sagen, dass ich mich bis jetzt mehr auf meine erste Hausarbeit freue. Aber vielleicht stellt sich der Enthusiasmus zu kulturellen Repräsentationen im Museum noch ein, wenn ich mich näher mit dem Thema befasse.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 19, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Feb 19, 2018

Master live

Karneval im Rheinland

Sie nennen es die fünfte Jahreszeit – ich nenne es „Hoffentlich ist das bald rum“: Karneval. Obwohl ich ursprünglich aus einer Region stamme, in der Karneval gefeiert wird, bin ich es nicht gewohnt, kostümierte Erwachsene auf der Straße und bei der Arbeit zu sehen. Bis jetzt beschränkte sich meine Erfahrung diesbezüglich auf Kinder. Deshalb ist die Erfahrung, Menschen in Bonn Karneval feiern zu sehen, etwas befremdlich. Ich habe sogar versucht, mich unter die Massen zu mischen, aber irgendwie ist dieses Fest nicht meins.

Trotzdem wollte ich zumindest einmal nach Köln fahren, da die Stadt für ihren Karneval berüchtigt ist. Zumindest sieht man seit Beginn des Karnevals in Bonn auch Autokennzeichen aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg oder weiter entfernten deutschen Städten und mir wurde gesagt, dass die Angereisten alle nach Köln pilgern.

Als ich dann nach einem ereignisreichen Tag in der Stadt abends mit der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause war – hinter mir eine Biene, links neben mir ein Pirat und ein Mönch und vor mir ein Musketier – hatte ich mich mit dem Karneval arrangiert. Vielleicht würde ich mich nächstes Jahr beim Mitfeiern sogar wohlfühlen? Doch genau in diesem Augenblick übergab sich der Musketier auf den Boden vor mir. Meine Schuhe hatten etwas abbekommen und der Gestank war furchtbar. Zum Glück musste ich sowieso an der nächsten Haltestelle aussteigen – wo ich direkt in einen Mann hineinrannte, der wild fluchend randalierte. Obwohl ich ungerne verallgemeinere, habe ich von Karneval erst einmal die Nase voll. 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Feb 14, 2018

Master live

Palmöl - Fluch oder Segen?

Vor Kurzem war ich auf einer Veranstaltung, in der es um die Vor- und Nachteile von Palmöl ging. Ich war überrascht, in wie vielen Produkten Palmöl verwendet wird, zum Beispiel in Lebensmitteln wie Nutella, aber auch in Bio-Diesel und Waschmittel. Da der Verbrauch weltweit steigt, werden in tropischen Gebieten Menschen aus ihren Dörfern vertrieben, um die Anbauflächen zu vergrößern. Dadurch gerät auch der natürliche Lebensraum von vielen Tieren in Gefahr. Außerdem wird immer mehr Regenwald abgeholzt, was ja bekanntermaßen die CO2-Konzentration erhöht und gleichzeitig die Produktion von neuem Sauerstoff verringert.
Andererseits ist es wohl so, dass keine andere Pflanze so effektiv Öl liefern kann wie die Ölpalme. Sie braucht relativ wenig Platz, Wasser und Zeit, um mehr Öl herzustellen als alle anderen Pflanzen. Das heißt, wenn wir den Regenwald in Ruhe lassen und stattdessen in Deutschland Sonnenblumen zur Herstellung von Sonnenblumenöl anpflanzen würden, bräuchten wir ein Vielfaches an Fläche, um den immer größer werdenden Bedarf zu decken.
Meiner Meinung nach gibt es dafür nur eine Lösung: den Bedarf senken! Weniger Kraftstoff verbrauchen! Weniger sinnlos konsumieren! Dafür kann man auch im Privaten Maßnahmen ergreifen: Weniger fliegen und stattdessen Urlaub in Europa oder Deutschland machen. Weniger Auto und stattdessen mehr Fahrrad und Zug fahren. Und darauf achten, Lebensmittel und andere Produkte zu verwenden, die biologisch und regional hergestellt wurden.
Aber auch in der Politik und Industrie müsste es ein Umdenken geben. Subventioniert werden sollten faire und nachhaltige Produkte, nicht unfaire und umweltzerstörende wie Treibstoff.

Autor: Franca  |  Rubrik: studium  |  Feb 7, 2018
Autor: Franca
Rubrik: studium
Feb 7, 2018