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Master live

Ferien!

Endlich habe ich alle Prüfungen hinter mir! Es waren zwar nur zwei, nämlich klinische Psychologie und eine Italienischprüfung, aber diese Zeit ist immer anstrengend, zumal ich davor schon zwei Arbeiten abgeben musste. Ich habe jetzt sieben Wochen frei und das ist eine wundervolle Aussicht. In den vergangenen zwei Jahren hatte ich nicht besonders viel frei, weil ich in den Ferien Bachelorarbeit geschrieben und Praktika absolviert habe. Umso mehr freue ich mich jetzt auf die Freizeit und das Reisen.
Zunächst werde ich drei Wochen in Leipzig und bei meinen Eltern sein. Diese Zeit will ich nutzen, um zu überlegen, was ich nach dem Master machen möchte. Einerseits habe ich große Lust, in die Forschung zu gehen, weiß aber gleichzeitig, dass das viel Arbeit und unsichere Beschäftigungsverhältnisse mit sich bringt. Andererseits fände ich es auch reizvoll, Psychotherapeutin zu werden, doch dafür muss man eine aufwendige und teure Ausbildung machen. Danach hat man aber deutlich bessere Jobaussichten. Eine weitere interessante Möglichkeit wäre es, direkt nach dem Master in einer Beratungsstelle zu arbeiten. Es gibt sicher weitere gute Möglichkeiten – deshalb habe ich mir ein Buch besorgt, in dem sämtliche Berufsfelder der Psychologie beschrieben sind. Das möchte ich in den nächsten Tagen wälzen. Falls sich für meine berufliche Zukunft eine klare Präferenz herauskristallisiert, könnte ich Praktika und Masterarbeit danach ausrichten. Ansonsten möchte ich einfach unterschiedliche Praktika machen und werde so vielleicht herausfinden, was mir am besten gefällt.
Außerdem muss ich mich in den nächsten Tagen auch der Vorbereitung unserer Brasilienreise widmen. Gestern habe ich mich etwa gegen Gelbfieber impfen lassen und es gilt, noch Dinge zu besorgen – auch wenn wir „nur“ vier Wochen unterwegs sein werden, fällt da jede Menge an.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Feb 27, 2018
Autor: Maja
Rubrik: studium
Feb 27, 2018

Master live

Wie beeinflusst uns Sprache?

In der vorlesungsfreien Zeit stehen für zwei Hausarbeiten an. Beide muss ich noch mit den jeweiligen Prüfern absprechen. Die erste Hausarbeit möchte ich in Altamerikanistik und somit einem meiner Wahlpflichtmodule schreiben. In „Indigene Gesellschaften Lateinamerikas“ hatte ich einen Kurs bei einem US-amerikanischen Dozenten belegt und mich entschieden, die Hausarbeit auf Englisch zu schreiben. Ich freue mich über die Gelegenheit, mein Englisch im Hinblick auf akademische Ausdrucksweise von einem Muttersprachler korrigiert zu bekommen. Thematisch beschäftige ich mich mit dem Volk der Pirahã, speziell ihrer Sprache. Ich möchte ich die Erkenntnisse über den Aufbau dieser Sprache mit der sogenannten Sapir-Whorf-Hypothese abgleichen. Basierend auf Gedanken des US-amerikanischen Sprachwissenschaftlers Benjamin Whorf entwickelte dessen Kollege und Landsmann Edward Sapir die These, dass unsere Muttersprache unsere Wahrnehmung der Welt beeinflusst. Für diese erste Hausarbeit habe ich schon eine grobe Gliederung angelegt und Literatur gesucht.
Das Thema für die zweite Hausarbeit ist noch lange nicht so ausgereift. Diese möchte ich in meinem Pflichtmodul „Kulturelle Repräsentationen“ schreiben. Die Idee dazu kam mir, als wir eine Exkursion ins Ruhrmuseum in Essen unternahmen. Wahrscheinlich wird es thematisch darauf hinauslaufen, wie im Museum Zusammengehörigkeitsgefühl dargestellt wird, zum Beispiel durch Fußball oder Religion. Ich muss sagen, dass ich mich bis jetzt mehr auf meine erste Hausarbeit freue. Aber vielleicht stellt sich der Enthusiasmus zu kulturellen Repräsentationen im Museum noch ein, wenn ich mich näher mit dem Thema befasse.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 19, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Feb 19, 2018

Master live

Karneval im Rheinland

Sie nennen es die fünfte Jahreszeit – ich nenne es „Hoffentlich ist das bald rum“: Karneval. Obwohl ich ursprünglich aus einer Region stamme, in der Karneval gefeiert wird, bin ich es nicht gewohnt, kostümierte Erwachsene auf der Straße und bei der Arbeit zu sehen. Bis jetzt beschränkte sich meine Erfahrung diesbezüglich auf Kinder. Deshalb ist die Erfahrung, Menschen in Bonn Karneval feiern zu sehen, etwas befremdlich. Ich habe sogar versucht, mich unter die Massen zu mischen, aber irgendwie ist dieses Fest nicht meins.

Trotzdem wollte ich zumindest einmal nach Köln fahren, da die Stadt für ihren Karneval berüchtigt ist. Zumindest sieht man seit Beginn des Karnevals in Bonn auch Autokennzeichen aus den Niederlanden, Belgien, Luxemburg oder weiter entfernten deutschen Städten und mir wurde gesagt, dass die Angereisten alle nach Köln pilgern.

Als ich dann nach einem ereignisreichen Tag in der Stadt abends mit der Straßenbahn auf dem Weg nach Hause war – hinter mir eine Biene, links neben mir ein Pirat und ein Mönch und vor mir ein Musketier – hatte ich mich mit dem Karneval arrangiert. Vielleicht würde ich mich nächstes Jahr beim Mitfeiern sogar wohlfühlen? Doch genau in diesem Augenblick übergab sich der Musketier auf den Boden vor mir. Meine Schuhe hatten etwas abbekommen und der Gestank war furchtbar. Zum Glück musste ich sowieso an der nächsten Haltestelle aussteigen – wo ich direkt in einen Mann hineinrannte, der wild fluchend randalierte. Obwohl ich ungerne verallgemeinere, habe ich von Karneval erst einmal die Nase voll. 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Feb 14, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Feb 14, 2018