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Master live

Raus aus Rio

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

25.04.2018

Nach einer tollen Woche in Rio de Janeiro fuhren wir ins Landesinnere in den Bundesstaat Minas Gerais. Wir haben ein paar schöne Tage in der kleinen Kolonialstadt Ouro Preto verbracht, eine Wanderung zu Wasserfällen in einem Nationalpark unternommen und die Ruhe und Sicherheit der Kleinstadt genossen.
Unser nächster Halt war Belo Horizonte. Dort wollten wir ursprünglich nur hinfahren, weil die Stadt einen Flughafen hat. Ohne Inlandsflug wäre unsere Reiseroute nämlich nicht in vier Wochen machbar gewesen. Belo Horizonte hat aber natürlich noch mehr zu bieten als einen Flughafen, zum Beispiel einen wunderschönen botanischen Park mit integrierten Kunstgalerien – eine wunderbare Kombination aus Natur, Kunst und Architektur!
Anschließend flogen wir nach Salvador, die ehemalige Hauptstadt Brasiliens. Wir kamen direkt im Zentrum unter. Früher war es dort sehr gefährlich und die Gebäude verwahrlosten. Inzwischen wurde die Innenstadt zu Tourismuszwecken saniert und die Polizei ist unglaublich präsent. Wie auch in Rio hatte ich als Tourist ein schlechtes Gewissen: Wie groß muss die Ungleichheit sein, dass all die Polizeipräsenz nötig ist? Trotz allem haben wir uns in Salvador an wunderbarer Architektur, Stränden und kulturellen Veranstaltungen erfreut.
Unser vorletzter Aufenthaltsort war Praia do Francês, ein Örtchen am Strand. Eine Woche lang haben wir die Seele baumeln lassen und viele nette Leute kennengelernt. Inzwischen hatte ich mein Spanisch mit einem Brasilianischlehrbuch so weit ans Portugiesische angepasst, dass ich unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen halbwegs kommunizieren konnte. Es macht beim Reisen einen riesigen Unterschied, ob man die Sprache spricht oder nicht. Ich finde jedenfalls, dass ich primär von den Gesprächen und neuen Themen profitiere.
In Recife wollten wir ursprünglich nur zwei Tage verbringen, um Recife und die historische Nachbarstadt Olinda anzuschauen. Nachdem unser Rückflug von Recife nach Köln gecancelt wurde, waren wir noch zwei Tage länger dort – auf Kosten der Fluggesellschaft auch noch in einem sehr schicken Hotel!

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