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Master live

Wenn Stress, dann richtig ...

Nachdem ich einen Monat eine Zwangspause beim Bloggen einlegen musste, bin ich nun wieder für euch da. Geplant war es zugegebenermaßen nicht, dass ich so lange nichts mehr schreibe, aber wenn man sowieso schon viel zu tun hat, dann kommt natürlich alles auf einmal. Wer kennt das nicht?
Der Blog der Bonner Kulturanthropologen „alltagswelten“, bei dem ich auch kräftig mitmische, ist inzwischen seit Januar online. Dort habe ich bereits einiges an Arbeit investiert, unter anderem in Form eines längeren Beitrags und eines Interviews. Da wir noch ein ziemlich neu zusammengewürfeltes Team sind, müssen sich ein paar Abläufe noch einspielen. Trotzdem sind wir alle guter Dinge.
Außerdem verfiel ich wegen meiner Hausarbeiten wieder einmal in Hektik. Im März war ich eine geschlagene Woche lang krank und musste überwiegend das Bett hüten. Deshalb musste ich beide Hausarbeiten in knapp einer Woche fertigstellen. Interessant dabei: Bei der einen auf Englisch hatte ich das Problem, dass ich gerade so auf die notwendige Seitenzahl von 15 Seiten kam. Bei der Hausarbeit auf Deutsch zur Repräsentation des Fußballs im Ruhrmuseum war es genau andersherum: Ich hatte meine liebe Not damit, die maximale Seitenzahl von 20 Seiten nicht zu überschreiten. Das waren meine ersten Prüfungsleistungen in Bonn und ich bin schon sehr gespannt, was meine Dozenten zu meinen Ausführungen anzumerken haben.
Ende März gönnte ich mir eine Fahrt nach Hause, weil mich meine Familie schon länger nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Ferien waren das für mich jedoch auch nicht wirklich. Zwar habe ich viel Zeit mit Freunden und Familie verbracht, musste aber für mein Forschungsprojekt die Interviews transkribieren. Dabei hört man sich die Interviews noch einmal an und überträgt das Gesagte in Schriftform. Eine durchaus entspannende Arbeit, die jedoch je nach Länge des Interviews einige Stunden in Anspruch nehmen kann.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 2, 2018

Master live

Raus aus Rio

Nach einer tollen Woche in Rio de Janeiro fuhren wir ins Landesinnere in den Bundesstaat Minas Gerais. Wir haben ein paar schöne Tage in der kleinen Kolonialstadt Ouro Preto verbracht, eine Wanderung zu Wasserfällen in einem Nationalpark unternommen und die Ruhe und Sicherheit der Kleinstadt genossen.
Unser nächster Halt war Belo Horizonte. Dort wollten wir ursprünglich nur hinfahren, weil die Stadt einen Flughafen hat. Ohne Inlandsflug wäre unsere Reiseroute nämlich nicht in vier Wochen machbar gewesen. Belo Horizonte hat aber natürlich noch mehr zu bieten als einen Flughafen, zum Beispiel einen wunderschönen botanischen Park mit integrierten Kunstgalerien – eine wunderbare Kombination aus Natur, Kunst und Architektur!
Anschließend flogen wir nach Salvador, die ehemalige Hauptstadt Brasiliens. Wir kamen direkt im Zentrum unter. Früher war es dort sehr gefährlich und die Gebäude verwahrlosten. Inzwischen wurde die Innenstadt zu Tourismuszwecken saniert und die Polizei ist unglaublich präsent. Wie auch in Rio hatte ich als Tourist ein schlechtes Gewissen: Wie groß muss die Ungleichheit sein, dass all die Polizeipräsenz nötig ist? Trotz allem haben wir uns in Salvador an wunderbarer Architektur, Stränden und kulturellen Veranstaltungen erfreut.
Unser vorletzter Aufenthaltsort war Praia do Francês, ein Örtchen am Strand. Eine Woche lang haben wir die Seele baumeln lassen und viele nette Leute kennengelernt. Inzwischen hatte ich mein Spanisch mit einem Brasilianischlehrbuch so weit ans Portugiesische angepasst, dass ich unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen halbwegs kommunizieren konnte. Es macht beim Reisen einen riesigen Unterschied, ob man die Sprache spricht oder nicht. Ich finde jedenfalls, dass ich primär von den Gesprächen und neuen Themen profitiere.
In Recife wollten wir ursprünglich nur zwei Tage verbringen, um Recife und die historische Nachbarstadt Olinda anzuschauen. Nachdem unser Rückflug von Recife nach Köln gecancelt wurde, waren wir noch zwei Tage länger dort – auf Kosten der Fluggesellschaft auch noch in einem sehr schicken Hotel!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2018
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 25, 2018

Master live

Neues Semester, neues Glück!

Am 9. April hat offiziell mein zweites Semester als Masterstudentin in Bonn begonnen. Belegt habe ich Kurse zur Ethnografie in Südamerika und Südostasien sowie zu theoretischen Herangehensweisen der Forschung. Außerdem werde ich nun die Daten aus meinem Forschungsprojekt analysieren – ich bin gespannt!
Das Semester hat auf jeden Fall phänomenal gut angefangen. Am Sonntag strömte ganz Bonn bei 27 Grad und strahlendem Sonnenschein an den Rhein oder in die hiesigen Parks. Auch ich habe die Zeit genutzt, um einige Sonnenstrahlen aufzufangen. An meinem ersten Uni-Tag fielen dann beide Veranstaltungen des Tages aus. Ich hatte also frei! Meine Zeit verbrachte ich mit ein paar Haushaltsarbeiten, einem ausgedehnten Spaziergang am Rhein und der Vorbereitung für eine anstehende Veranstaltung. Außerdem war ich in Kreativ-Laune und widmete mich einigen meiner Kunstprojekte.
Morgens vom Vogelgezwitscher geweckt zu werden, hat für mich einen ganz besonderen Reiz. Ich würde mein Wohnheim direkt am Park deshalb nie für eines mitten in der Stadt tauschen wollen. Zur Uni sind es trotzdem nur knapp 20 Minuten. Allerdings hatte ich vorhin einen kleinen Zusammenstoß mit einer Hummel in unserer Küche. Sie hatte sich wohl nach drinnen verirrt. Nach dem ersten Schreck eskortierte ich sie freundlich zum Fenster und entließ sie in die Freiheit. Ein herrlich ereignisreicher und zugleich ereignisloser erster Uni-Tag liegt damit bereits hinter mir.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Apr 24, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Apr 24, 2018