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Master live

Drei spannende Module

Nach vier Wochen Entspannung und Reisen in Brasilien fühlte ich mich gut gewappnet für das neue Semester. Ich werde in diesem drei Module belegen. Das Zeitraubendste ist sicherlich Statistik. Das Modul besteht aus einer Vorlesung, einer Übung und einem Tutorium sowie einer Methodenvorlesung und einem Methodenseminar. Zusätzlich gibt es zu fast jeder Veranstaltung auch noch Hausaufgaben. In all diesen Veranstaltungen vertiefen wir uns in statistische Verfahren, mithilfe derer man zum Beispiel herauszufinden kann, ob eine neue Therapiemethode besser funktioniert als die alte und ob die Verbesserung nur zufällig ist. Im Methodenseminar lernen wir unter anderem, wie man eine Metaanalyse macht, also wie man verschiedene Forschungsergebnisse sinnvoll zusammenfasst.
Ein weiteres meiner Module heißt „Kognitive Prozesse“. Dieses hat drei Themenschwerpunkte: In einem Seminar behandeln wir Texte zu visueller Aufmerksamkeit. Wir gehen zum Beispiel der Frage nach, wann und wie es im Gehirn passiert, dass wir ein Objekt im Blickfeld mehr oder weniger aufmerksam betrachten. In einem anderen Seminar beschäftigen wir uns mit auditiven Wahrnehmungsphänomenen, etwa wenn Menschen eine Abweichung in einer vorhersehbaren Reihe von bemerken, selbst wenn sie gerade ein Buch lesen. Im dritten Seminar geht es um Sprachproduktion. Wenn man sich Objekte wie eine Schere merken will, merkt man sich dann die Form einer Schere oder den Begriff „Schere“?
Mein drittes Modul nennt sich „Interventionspraktikum“. Hier üben wir, Therapiegespräche zu führen. Dieses Modul ist sehr spannend, weil es einen Einblick in ein mögliches Berufsbild gibt und es gar nicht so einfach ist, ein solches zu leiten.
Diese Module gefallen mir richtig gut, denn sie sind eine gute Mischung aus praktischer Anwendung und spannenden Inhalten.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  May 17, 2018
Autor: Maja
Rubrik: studium
May 17, 2018

Master live

Wenn Stress, dann richtig ...

Nachdem ich einen Monat eine Zwangspause beim Bloggen einlegen musste, bin ich nun wieder für euch da. Geplant war es zugegebenermaßen nicht, dass ich so lange nichts mehr schreibe, aber wenn man sowieso schon viel zu tun hat, dann kommt natürlich alles auf einmal. Wer kennt das nicht?
Der Blog der Bonner Kulturanthropologen „alltagswelten“, bei dem ich auch kräftig mitmische, ist inzwischen seit Januar online. Dort habe ich bereits einiges an Arbeit investiert, unter anderem in Form eines längeren Beitrags und eines Interviews. Da wir noch ein ziemlich neu zusammengewürfeltes Team sind, müssen sich ein paar Abläufe noch einspielen. Trotzdem sind wir alle guter Dinge.
Außerdem verfiel ich wegen meiner Hausarbeiten wieder einmal in Hektik. Im März war ich eine geschlagene Woche lang krank und musste überwiegend das Bett hüten. Deshalb musste ich beide Hausarbeiten in knapp einer Woche fertigstellen. Interessant dabei: Bei der einen auf Englisch hatte ich das Problem, dass ich gerade so auf die notwendige Seitenzahl von 15 Seiten kam. Bei der Hausarbeit auf Deutsch zur Repräsentation des Fußballs im Ruhrmuseum war es genau andersherum: Ich hatte meine liebe Not damit, die maximale Seitenzahl von 20 Seiten nicht zu überschreiten. Das waren meine ersten Prüfungsleistungen in Bonn und ich bin schon sehr gespannt, was meine Dozenten zu meinen Ausführungen anzumerken haben.
Ende März gönnte ich mir eine Fahrt nach Hause, weil mich meine Familie schon länger nicht mehr zu Gesicht bekommen hatte. Ferien waren das für mich jedoch auch nicht wirklich. Zwar habe ich viel Zeit mit Freunden und Familie verbracht, musste aber für mein Forschungsprojekt die Interviews transkribieren. Dabei hört man sich die Interviews noch einmal an und überträgt das Gesagte in Schriftform. Eine durchaus entspannende Arbeit, die jedoch je nach Länge des Interviews einige Stunden in Anspruch nehmen kann.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  May 2, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
May 2, 2018

Master live

Raus aus Rio

Nach einer tollen Woche in Rio de Janeiro fuhren wir ins Landesinnere in den Bundesstaat Minas Gerais. Wir haben ein paar schöne Tage in der kleinen Kolonialstadt Ouro Preto verbracht, eine Wanderung zu Wasserfällen in einem Nationalpark unternommen und die Ruhe und Sicherheit der Kleinstadt genossen.
Unser nächster Halt war Belo Horizonte. Dort wollten wir ursprünglich nur hinfahren, weil die Stadt einen Flughafen hat. Ohne Inlandsflug wäre unsere Reiseroute nämlich nicht in vier Wochen machbar gewesen. Belo Horizonte hat aber natürlich noch mehr zu bieten als einen Flughafen, zum Beispiel einen wunderschönen botanischen Park mit integrierten Kunstgalerien – eine wunderbare Kombination aus Natur, Kunst und Architektur!
Anschließend flogen wir nach Salvador, die ehemalige Hauptstadt Brasiliens. Wir kamen direkt im Zentrum unter. Früher war es dort sehr gefährlich und die Gebäude verwahrlosten. Inzwischen wurde die Innenstadt zu Tourismuszwecken saniert und die Polizei ist unglaublich präsent. Wie auch in Rio hatte ich als Tourist ein schlechtes Gewissen: Wie groß muss die Ungleichheit sein, dass all die Polizeipräsenz nötig ist? Trotz allem haben wir uns in Salvador an wunderbarer Architektur, Stränden und kulturellen Veranstaltungen erfreut.
Unser vorletzter Aufenthaltsort war Praia do Francês, ein Örtchen am Strand. Eine Woche lang haben wir die Seele baumeln lassen und viele nette Leute kennengelernt. Inzwischen hatte ich mein Spanisch mit einem Brasilianischlehrbuch so weit ans Portugiesische angepasst, dass ich unter Zuhilfenahme von Händen und Füßen halbwegs kommunizieren konnte. Es macht beim Reisen einen riesigen Unterschied, ob man die Sprache spricht oder nicht. Ich finde jedenfalls, dass ich primär von den Gesprächen und neuen Themen profitiere.
In Recife wollten wir ursprünglich nur zwei Tage verbringen, um Recife und die historische Nachbarstadt Olinda anzuschauen. Nachdem unser Rückflug von Recife nach Köln gecancelt wurde, waren wir noch zwei Tage länger dort – auf Kosten der Fluggesellschaft auch noch in einem sehr schicken Hotel!

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 25, 2018
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 25, 2018