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Master live

Finnland, ich komme!

Eine Freundin von mir absolviert gerade einen sechsmonatigen Freiwilligendienst in Finnland. Dieser neigt sich nun langsam dem Ende entgegen. Bevor es wieder nach Hause geht, wollte sie noch zwei Wochen herumreisen, um noch mehr vom Land zu sehen. Sie hat mich gefragt, ob ich mitkommen möchte und ich habe kurzerhand zugesagt, obwohl ich zu dieser Zeit eigentlich noch Vorlesungen habe. Da ich in diesem Semester bisher bei keiner Vorlesung gefehlt hatte und ohnehin keine Anwesenheitspflicht herrscht, fand ich das verschmerzbar und buchte meine Flüge. Ich war noch nie in Finnland und habe keine Ahnung, was mich erwartet. Von Helsinki aus wollen wir nach Lappland im Norden des Landes fahren, unter anderem direkt an die schwedische Grenze. Einige Nächte werden wir auch in Schweden verbringen. Bereits jetzt kann ich sagen, dass Finnland vergleichsweise teuer ist, was Übernachtungsmöglichkeiten und Zugfahrten betrifft. Aber immerhin werde ich das erste Mal in meinem Leben in einem Nachtzug schlafen!
Ich bin schon gespannt wie ich mit den Lichtverhältnissen dort zurechtkommen werde – als ich das letzte Mal mit meiner Freundin geskypt habe, war es bei ihr um Mitternacht noch hell draußen. Es kann also gut sein, dass mein Tag-Nacht-Rhythmus ein bisschen aus dem Takt gerät. Das wäre aber nicht weiter schlimm, da ich von Natur aus eine Nachteule bin. Dummerweise muss ich zwei Tage nach meiner Rückreise eine Klausur schreiben. Aber was soll’s, ich freue mich erst einmal auf meine Reise nach Finnland!

 

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jul 31, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jul 31, 2018

Master live

Schlaf: Was ist das?

Ich glaube, jeder Studierende hat mal Phasen, in denen er bis früh am Morgen bei einer Semesterparty ist, danach eine Stunde schläft und sich dann wieder in die Uni quält, um nur dank literweise Kaffee wach zu bleiben. Dieses Gefühl der dauerhaften Müdigkeit hat sich bei mir in den vergangenen zwei Wochen häufiger eingestellt, jedoch nicht wegen durchfeierter Nächte. Da ich während des Semesters eine einwöchige Reise unternehmen wollte, musste ich für die Uni einiges vorarbeiten. Außerdem habe ich mich um diverse Ferienjobs beworben – auf Rückmeldung warte ich noch –, eine Hausarbeit angefangen und für eine andere empirisches Material erhoben. Jetzt lerne ich schon regelmäßig für eine Klausur, die ich Ende des Semesters schreiben werde. Und als ob das noch nicht genug wäre, hatte ich diesen Monat die Rolle der Chefredakteurin des Blogs der Abteilung Kulturanthropologie inne, bin der Fachschaft beigetreten und ging weiterhin meinen sportlichen Hobbys wie Zumba, Joggen und Schwimmen nach.
All das war sehr zeitaufwendig und anstrengend. Abends war ich immer sehr müde, hatte allerdings noch zu tun und arbeitete bis spät in die Nacht. Morgens konnte ich dann natürlich auch nicht ausschlafen – ein Teufelskreis. Irgendwann fing ich an, die Songtext-Zeile „Tell me why I don’t like Mondays“ zu summen, obwohl es Freitag war. Diese stressige Phase wird jedoch hoffentlich nicht mehr lange andauern, sodass ich auch mal mit gutem Gewissen abends tanzen gehen kann.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jul 24, 2018

Master live

Vorträge und Lampenfieber

Es ist eine Sache, mit einem selbstgeschriebenen Gedicht auf einer Poetry-Slam-Bühne zu stehen. Eine ganz andere Sache hingegen ist es, seine wissenschaftlichen Forschungsergebnisse in einen Vortrag einzuarbeiten, der dann auch für fachfremde Besucher verständlich sein soll.
Dementsprechend nervös waren die anderen Teilnehmer des Lehrforschungsmoduls und ich, als wir eine Woche vor dem eigentlichen Vortrag einen Probedurchlauf gemacht haben. Natürlich lief dabei nicht alles glatt. Ich persönlich fand es am schwierigsten, mich an mein ausformuliertes Skript zu halten und manche Sachverhalte nicht noch tiefgehender zu erläutern. Bei unserem strengen Zeitplan konnten wir uns das auch gar nicht leisten. Angesetzt waren als Zeitlimit fünf bis sieben Minuten – ich kam auf knapp neun.
Eine Woche später, am Tag des Vortrags, hatte ich mir mein Manuskript so oft angesehen, dass ich den Text fast auswendig konnte. Die Vorträge liefen bei allen reibungslos und viel besser als eine Woche zuvor. Ich wurde am Ende sogar von einer Zuhörerin gelobt, dass ich sehr frei gesprochen hatte. Auch inhaltlich zeigten einige Besucher deutliches Interesse an meinem Thema „Nachhaltigkeit im Studentenwohnheim“. Auf der „Bühne“ – im Endeffekt war es nur ein Pult am anderen Ende des Raumes – habe ich mich schließlich sehr wohl gefühlt, wobei es doch befremdlich ist, wenn auf einmal der eigene Professor vor einem sitzt – normalerweise hält dieser ja die Vorträge.
Nachdem jeder gesprochen hatte, luden wir die Besucher zu einem kleinen Emfang ein. Dieser fiel größer und länger aus als gedacht, worüber wir uns allerdings sehr freuten. Auch die Rückmeldung des Dozenten war positiv. Mit einem guten Gefühl und durchaus auch ein wenig stolz verließ ich an diesem Abend das Institut.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jul 17, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jul 17, 2018