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Master live

Sportunfall im Urlaub

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

20.09.2018

Wegen außerplanmäßiger Umstände, kann ich berichten, dass die Versorgung in finnischen Krankenhäusern sehr gut ist. Meiner Meinung nach sogar viel besser als in Deutschland. Aber selbstverständlich war ich nicht glücklich darüber, einen Teil meines Urlaubs im Krankenhaus verbringen zu müssen. Doch was war passiert?
Nach einigen schönen Tagen in Rovaniemi in Lappland, wo wir unter anderem das Weihnachtsmanndorf besuchten und am Strand lagen – Finnland hat wunderschöne Strände und glasklares Wasser –, ging es weiter nach Tornio. Dort verbrachten wir einen Tag im Freizeitpark unter anderem mit Trampolin springen und auf einer kleinen Kunstpiste Snowboard fahren. Dort geschah das Unglück: Ich verlor mein Gleichgewicht, fiel vom Snowboard und krachte ungebremst auf meine rechte Seite. Nachdem mich der Notarzt ins Krankenhaus brachte, wurde dort diagnostiziert, dass ich mir die rechte Schulter ausgerenkt hatte. Ich hatte sehr starke Schmerzen. Zum Glück war aber nichts gebrochen, sodass ich das Krankenhaus bald wieder verlassen konnte. Allerdings musste ich die nächsten drei Wochen eine Schlinge tragen.
Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Zug. Meine Freundin stieg in Oulo aus, ich fuhr weiter im Nachtzug nach Helsinki zum Flughafen. Obwohl das Bett im Zug sehr bequem war, war es doch abenteuerlich, sich in einem wankelnden Zug mit nur einer Hand zurechtzufinden. Dazu muss ich sagen, dass ich Rechtshänderin bin, was die ganze Sache erschwerte. Schließlich kam ich jedoch wohlbehalten, wenn auch ein wenig müde, in Deutschland an.

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