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Master live

Die Freude am Lesen

Autor:
Nele

Rubrik:
studium

18.10.2018

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Prüfungen fuhr ich für zwei Wochen nach Hause. Dort las ich seit langem mal wieder ein Buch, das nichts mit der Universität beziehungsweise meinem Studienfach zu tun hat.
Während des Semesters muss ich sehr viel Fachliteratur lesen. Wie bei vielen Studierenden hat das auch bei mir den Effekt, dass ich privat weniger lese. Selbst ausgewachsene Leseratten, die man unter anderen Umständen nie von einem Buch trennen könnte, möchten in ihrer Freizeit plötzlich keine Bücher mehr zur Hand nehmen. Bei aller Liebe zu Literatur – mein Studium deckt meinen Lesebedarf vollkommen ab. Auch wenn ich die Fachtexte durchaus erkenntnisreich und nicht langweilig finde.
Trotz allem war es eine Wohltat, als ich bei meinen Eltern das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit einen historischen Roman zur Hand nahm und mich darin vertiefte. Das Eintauchen in die Geschichte gelang mir erstaunlich schnell und gut. Für mich keine Selbstverständlichkeit, da ich als Kulturanthropologin dazu neige, auch außerhalb des Studiums kulturelle Erscheinungsformen zu analysieren – wohl eine Berufskrankheit. Zum Glück gelingt es mir aber ganz gut, vom Studium abzuschalten. Nachdem ich das erste Buch ausgelesen hatte, packte ich mir sogleich mehrere für die Heimfahrt ein. Eines davon habe ich bereits bis zur Hälfte gelesen.

 

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