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Master live

Bewerbungsstress

Neulich ist mir bewusst geworden, dass ich, wenn mein Studium planmäßig verläuft, in einem Jahr mit beiden Beinen in der Arbeitswelt stehen werde. Der Gedanke bereitet mir Freude, macht mir aber auch Angst. Als wäre dieser emotionale Druck noch nicht genug, gilt es, dieses Semester einiges zu organisieren.
Bestandteil meines Studiums ist ein sechswöchiges Vollzeitpraktikum in einer kulturellen Institution wie beispielsweise einem Museum, einem Verlag oder einer gemeinnützigen Organisation, das ich vor Antritt durch den Leiter des Studiengangs genehmigen lassen muss. Aus diesem Grund wollte ich frühzeitig mit der Suche beginnen. Ich würde mein Praktikum gerne in der vorlesungsfreien Zeit im Februar und März des kommenden Jahres absolvieren. Das bedeutet allerdings auch, dass ich davor noch eine Modulabschlussarbeit größtenteils fertig stellen muss, da ich neben dem Praktikum keine Zeit dafür haben werde.
Nachdem ich mich bei Museen, Marketingagenturen, Fernseheanstalten und kulturellen Austauschorganisationen beworben hatte, kamen innerhalb einer Woche bereits eine Vielzahl an Rückmeldungen, darunter überwiegend positive. Zwei Museen und einige interkulturelle Austauschorganisationen haben mich sogar schon zu Vorstellungsgesprächen eingeladen. Ich bin gespannt, was ich dort erfahre. Sobald ich eine Praktikumsstelle gefunden habe, muss ich allerdings auch Bewerbungen für eine geringfügige Beschäftigung schreiben, die ich danach beginnen möchte. Außerdem fangen dann schon die Bewerbungsphasen für diverse Stellen an, unter anderem beim Auswärtigen Amt. Ich möchte mich zudem auf Volontärs- und Traineestellen bewerben. Mir wird so schnell also nicht langweilig werden!

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Oct 29, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Oct 29, 2018

Master live

Die Freude am Lesen

Nach dem erfolgreichen Abschluss meiner Prüfungen fuhr ich für zwei Wochen nach Hause. Dort las ich seit langem mal wieder ein Buch, das nichts mit der Universität beziehungsweise meinem Studienfach zu tun hat.
Während des Semesters muss ich sehr viel Fachliteratur lesen. Wie bei vielen Studierenden hat das auch bei mir den Effekt, dass ich privat weniger lese. Selbst ausgewachsene Leseratten, die man unter anderen Umständen nie von einem Buch trennen könnte, möchten in ihrer Freizeit plötzlich keine Bücher mehr zur Hand nehmen. Bei aller Liebe zu Literatur – mein Studium deckt meinen Lesebedarf vollkommen ab. Auch wenn ich die Fachtexte durchaus erkenntnisreich und nicht langweilig finde.
Trotz allem war es eine Wohltat, als ich bei meinen Eltern das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit einen historischen Roman zur Hand nahm und mich darin vertiefte. Das Eintauchen in die Geschichte gelang mir erstaunlich schnell und gut. Für mich keine Selbstverständlichkeit, da ich als Kulturanthropologin dazu neige, auch außerhalb des Studiums kulturelle Erscheinungsformen zu analysieren – wohl eine Berufskrankheit. Zum Glück gelingt es mir aber ganz gut, vom Studium abzuschalten. Nachdem ich das erste Buch ausgelesen hatte, packte ich mir sogleich mehrere für die Heimfahrt ein. Eines davon habe ich bereits bis zur Hälfte gelesen.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Oct 18, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Oct 18, 2018

Master live

Sportunfall im Urlaub

Wegen außerplanmäßiger Umstände, kann ich berichten, dass die Versorgung in finnischen Krankenhäusern sehr gut ist. Meiner Meinung nach sogar viel besser als in Deutschland. Aber selbstverständlich war ich nicht glücklich darüber, einen Teil meines Urlaubs im Krankenhaus verbringen zu müssen. Doch was war passiert?
Nach einigen schönen Tagen in Rovaniemi in Lappland, wo wir unter anderem das Weihnachtsmanndorf besuchten und am Strand lagen – Finnland hat wunderschöne Strände und glasklares Wasser –, ging es weiter nach Tornio. Dort verbrachten wir einen Tag im Freizeitpark unter anderem mit Trampolin springen und auf einer kleinen Kunstpiste Snowboard fahren. Dort geschah das Unglück: Ich verlor mein Gleichgewicht, fiel vom Snowboard und krachte ungebremst auf meine rechte Seite. Nachdem mich der Notarzt ins Krankenhaus brachte, wurde dort diagnostiziert, dass ich mir die rechte Schulter ausgerenkt hatte. Ich hatte sehr starke Schmerzen. Zum Glück war aber nichts gebrochen, sodass ich das Krankenhaus bald wieder verlassen konnte. Allerdings musste ich die nächsten drei Wochen eine Schlinge tragen.
Am nächsten Tag ging es weiter mit dem Zug. Meine Freundin stieg in Oulo aus, ich fuhr weiter im Nachtzug nach Helsinki zum Flughafen. Obwohl das Bett im Zug sehr bequem war, war es doch abenteuerlich, sich in einem wankelnden Zug mit nur einer Hand zurechtzufinden. Dazu muss ich sagen, dass ich Rechtshänderin bin, was die ganze Sache erschwerte. Schließlich kam ich jedoch wohlbehalten, wenn auch ein wenig müde, in Deutschland an.

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Sep 20, 2018
Autor: Nele
Rubrik: studium
Sep 20, 2018