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Master live

Die erste Tagung meines Lebens

Ich habe in meinem letzten Mastersemester das erste Mal eine Tagung besucht. Eventuell denkt ihr, das sei doch nichts Ungewöhnliches, aber ich habe in letzter Zeit immer mehr den Eindruck bekommen, dass es in der akademischen Welt – oder zumindest innerhalb meines Fachbereichs – zum guten Ton gehört. Warum hatte ich also bis dato keine Tagungen besucht? Es war höchstwahrscheinlich eine Mischung aus mangelndem Interesse und zu wenig Zeit.
Als meine Dozentin mir das Tagungsprogramm zu einer Veranstaltung mit dem Titel „Mittelaltersehnsucht“ zukommen ließ, was perfekt zu meinem Masterarbeitsthema passt, konnte ich allerdings nicht widerstehen. Voller Vorfreude stieg ich in den Zug nach Eisenach, wo die Tagung stattfand. Nicht nur im Hinblick auf meine Masterarbeit war die Veranstaltung sehr erkenntnisreich. Wie in unserer Gesellschaft die Epoche des Mittelalters aufgegriffen wird und welche Vorstellungen davon herrschen, interessiert mich auch privat. Wahrscheinlich hätte ich dieses Thema sonst nicht für meine Masterarbeit ausgewählt. Am darauffolgenden Tag hatte ich mich noch zu einer Exkursion angemeldet, die die Veranstalter der Tagung anboten: Wir besichtigten drei Burgen der Region mit ihren jeweiligen Ausstellungen, darunter die Wartburg, auf der Martin Luther seine berühmte Bibelübersetzung vom Lateinischen ins Deutsche fertigstellte. Alles in allem war dies eine Erfahrung, die ich gerne wiederholen würde. Vielleicht sieht man sich auf der nächsten Tagung!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jun 26, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jun 26, 2019

Master live

Nur keine Panik

Meine absolute Horrorvorstellung ist es, nach dem Studium ohne eine Arbeitsstelle dazustehen. Passenderweise bin ich eine Topkandidatin, wenn es darum geht, sich das Schlimmste auszumalen. Dementsprechend stresst mich die Ungewissheit bezüglich meiner beruflichen Zukunft. Inzwischen informiere ich mich, wie ich die Zeit zwischen Studium und Beruf überbrücken kann, falls die Suche nach meinen Traumjob länger dauert. Auf keinen Fall will ich nur Zuhause sitzen und Bewerbungen schreiben. Obwohl ich meine Freizeit immer voll mit Aktivitäten packe, brauche ich trotzdem mindestens eine feste Aufgabe, die meinen Alltag strukturiert.
Alternativen gibt es viele: Von einem Praktikum im Ausland bei einer bulgarischen Firma bis hin zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) im Bereich Kultur oder Politik ist die Bandbreite sehr breit gefächert. Ich habe mich zudem bei einem Online- Sekretariatsdienstleister – auch bekannt als Callcenter – mit Sitz in Spanien und Malta beworben. Das wäre eine Lösung auf Zeit und bestimmt auch eine Erfahrung. Außerdem könnte ich mir vorstellen, weiterhin an der Universität tätig zu sein und eventuell sogar eine Promotion ins Auge zu fassen. Für diese könnte ich mich in einer Übergangsphase auch bewerben, da der Bewerbungsprozess häufig eher langwierig ist und einiges an Zeit erfordert. Was auch immer im Endeffekt passieren wird, ich weiß, dass eine Übergangsphase nicht unbedingt verlorene Zeit darstellen muss. Es kommt schließlich immer darauf an, was man aus der gegebenen Situation macht und das kann ich sehr wohl beeinflussen.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Jun 6, 2019

Master live

Ein lustiges Völkchen

Voller Vorfreude begann ich vor einigen Wochen mit meiner Forschung für meine Masterarbeit auf deutschen Mittelaltermärkten und bemerkte sehr schnell: Die Händler und Menschen, die sich dort aufhalten, haben einen speziellen Humor und sind sehr zuvorkommend. Ich habe selten so nette Menschen getroffen. An der guten Stimmung änderten auch eisige Temperaturen und Regenschauer nichts. Bei schönem Wetter in einem Zelt zu übernachten ist ja auch langweilig. Außerdem sind kalte Temperaturen beziehungsweise rapide Temperaturwechsel gut für das Immunsystem.
Zurück zu Hause merkte ich, dass ich von jedem Markt unglaublich viele Eindrücke mitgenommen habe, fast mehr als ich verarbeiten kann. Es war schließlich auch das erste Mal, dass ich die Perspektive wechselte und mich dort in mittelalterlicher Kleidung präsentierte. Komisch war das anfangs schon, weil es einfach sehr ungewohnt war, aber mit der Zeit habe ich es sehr zu schätzen gelernt, insbesondere wenn interessierte Besucher auf ein Gespräch stehen geblieben sind. Da ich noch einige Marktbesuche, mit hoffentlich besserem Wetter, vor mir habe, ist das Abenteuer Mittelaltermarkt für mich noch nicht zu Ende. Ich überlege bereits, nach der Abgabe meiner Masterarbeit einfach nur aus Spaß noch einmal bei einem Mittelaltermarkt mitzumachen – ohne meine Masterabeit im Hinterkopf zu haben. Zudem habe ich mich für eine Tagung, die sich mit dem Thema Mittelalter befasst, angemeldet. Ich bin gespannt und halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden.