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Master live

Beim Auswahlverfahren

Als ich die Einladung zum schriftlichen Auswahlverfahren des Auswärtigen Amts erhielt, konnte ich vor Freude kaum an mich halten. Es ist schlicht und ergreifend ein Kindheitstraum von mir, für das Auswärtige Amt zu arbeiten. Und ich hätte nicht damit gerechnet, so schnell Rückmeldung zu erhalten.
Am nächsten Tag habe ich mir den Zeitplan für das Auswahlverfahren angesehen und musste erst einmal schlucken. Ich habe einiges an Vorbereitungsarbeit vor mir. Mein Tag beginnt um 8 Uhr und endet um 17 Uhr. Den Anfang macht eine einstündige politische Analyse, danach folgen zwei Sprachtests, in meinem Fall Englisch und Französisch. Dort muss ich mindestens ein Niveau von C1 und B2/C1 vorweisen. Also frische ich mein Französisch momentan etwas auf, weil ich damit ein wenig aus der Übung bin. Weiterhin muss ich noch einmal einen 90-minütigen psychologischen Eignungstest ablegen, der wahrscheinlich dem ähneln wird, den ich im Vorfeld absolvieren musste, daher mache ich mir darüber keinerlei Gedanken, den ersten habe ich schließlich auch bestanden. Was mir allerdings erhebliche Sorgen bereitet, sind die vier Wissenstests am Ende: Allgemeinwissen, Politik und Geschichte, Jura und Volkswirtschaftslehre. Vor allem die letzten beiden Themengebiete sind mir immer vergleichsweise schwer gefallen. Dementsprechend werde ich meine Vorbereitungen überwiegend auf sie konzentrieren und darauf, meine Grundkenntnisse in diesen Bereichen aufzufrischen. Zum Glück handelt es sich „nur“ um Grundkenntnisse. Der Test ist in einem Monat, und ich schreibe außerdem noch meine Masterarbeit. Das wird sportlich. Ach ja, und eventuell sollte ich noch etwas zur Geschichte der DDR wiederholen. Ich bin dann mal lernen.

 

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 25, 2019

Master live

Bewerbung beim Auswärtigen Amt

Ein Hürdenlauf. Anders lässt sich mein Gefühl nicht beschreiben, wenn ich an das Bewerbungsverfahren des Auswärtigen Amts denke. Es war schon immer mein Traum für das Auswärtige Amt tätig zu sein, weswegen ich mich dieses Jahr dort bewerben wollte. Von der ausführlichen Online-Bewerbung, die ich ausfüllen musste, fühlte ich mich erst einmal sehr erschlagen. Im Endeffekt war es allerdings gar nicht mal so viel Arbeit, am meisten Zeit nahm das geforderte Motivationsschreiben in Anspruch. Und das fiel mir erstaunlich leicht. Wahrscheinlich, weil ich schon seit Kindheitstagen von einem abwechslungsreichen, verantwortungsbewussten Leben träume. Und davon, fremde Kulturen, Länder und Menschen kennenzulernen.
Nachdem die Online-Bewerbung abgeschickt war, erhielt ich eine E-Mail mit dem Zugangscode für einen Onlinetest, den ich in einem bestimmten Zeitraum aktivieren und ausfüllen sollte. Dabei handelte es sich mehr oder weniger um einen „klassischen Intelligenztest“ mit Rechenaufgaben oder auch Fragen zu wörtlichen Assoziationen. Der Test dauerte eine Stunde und war ganz schön anstrengend. Vor allem der Zeitdruck hat mich geschlaucht, weswegen ich erst einmal einen kurzen Mittagsschlaf hielt. Wenn ich den Test und das Online-Bewerbungsverfahren bestehe, werde ich noch einmal zu einem schriftlichen Test eingeladen. Nun heißt es erst einmal warten. Und eventuell bei dem Wetter einen schönen Eiskaffee trinken. Es bleibt spannend. Drückt mir die Daumen, dass es klappt!

Autor: Nele  |  Rubrik: studium  |  Jul 15, 2019
Autor: Nele
Rubrik: studium
Jul 15, 2019

Master live

Die Zelte abbrechen

Obwohl meine Masterarbeit erst in drei Monaten abgegeben werden muss, herrscht bei mir bereits Aufbruchsstimmung. So muss ich zum Beispiel bereits mein Zimmer im Wohnheim kündigen. Sollte ich bis zum Studienende keine eigene Wohnung gefunden haben, werde ich wohl übergangsweise wieder bei meinen Eltern einziehen. Das hatten wir bereits besprochen und ich bin froh, dass ich in jedem Fall ein Dach über dem Kopf haben werde.
Außerdem suche ich momentan händeringend nach einem Job. Diese Ungewissheit macht mich zugegebenermaßen sehr nervös: Ich möchte auf jeden Fall arbeiten, meinetwegen auch als Kellnerin. Hauptsache, ich mache etwas! Nach einigen erfolglosen Bewerbungsgesprächen für ein Freiwilliges Soziales Jahr sowie bezahlte Praktika im Ausland, bin ich zwar ein wenig ernüchtert, aber noch lange nicht entmutigt. Ich werde mich einfach weiter umschauen und bewerben, so gut das neben der Arbeit an meiner Masterarbeit zeitlich geht. Denn mein Abschluss hat trotz allem Priorität. Einige offene Bewerbungen stehen noch aus und ich erhoffe mir positive Rückmeldungen diesbezüglich: Vielleicht ergattere ich ja ein Volontariat oder lande gar beim Auswärtigen Amt. Über diese Bewerbung möchte ich euch übrigens in meinem nächsten Beitrag detaillierter berichten. Wer weiß, was die Zukunft bringt? Gut wird es bestimmt.

Autor: Nele  |  Rubrik: orientieren  |  Jul 5, 2019