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Master live

Der Wettbewerb

Im Masterstudium fehlt mir manchmal die Übersetzungspraxis. Da kam mir ein gerade ausgeschriebener Wettbewerb sehr gelegen.
Der Susanna Roth-Übersetzerpreis wird jedes Jahr vom Tschechischen Literaturzentrum CzechLit und den Tschechischen Zentren ausgeschrieben. Zielgruppe sind dabei Nachwuchsübersetzer aus dem Tschechischen. Jedes Jahr wird ein noch nicht übersetztes Werk eines tschechischen Prosaautoren für den Wettbewerb ausgewählt. Und so befassen sich gerade Teilnehmer aus den verschiedensten Ländern mit den Seiten 22 bis 39 des Romans „Vytezenej kraj“ von Veronika Bendová. Die Autorin befasst sich im Buch mit der Region Nordböhmen. Zwei location scouts – ein Mann und eine Frau, die einmal eine Beziehung hatten – sollen für einen Krimi passende Drehorte finden. Ein literarischer Roadmovie durch eine vom Rest der Republik abgehängte Region beginnt.
Für den Wettbewerb werde ich mir nun noch bis Ende März den Kopf zerbrechen, wie ich den Text optimal ins Deutsche übertragen kann – es finden sich nämlich so einige harte Übersetzer-Nüsse im Auszug, die es zu knacken gilt: Von Anspielungen zu Musikstücken über sprachliche Feinheiten und regionale Gegebenheiten.
Zu gewinnen gibt es beim Susanna Roth-Preis die Teilnahme an einem bohemistischen Seminar. Klar, gebe ich mir Mühe, eine gute Übersetzung abzuliefern, doch primär geht es mir um viel mehr: So ich genieße ich es gerade sehr, mich intensiv mit einem Text auseinanderzusetzen und das bisher im Studium und auf Workshops Gelernte anzuwenden.

Autor: Ferdinand  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 31, 2020
Autor: Ferdinand
Rubrik: orientieren
Jan 31, 2020

Master live

Januar-Stress

Das Ende des ersten Semesters neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu und das bedeutet erst einmal: viele Abgaben. Über die Weihnachtsfeiertage habe ich viel weniger geschafft als gedacht und das holt mich spätestens jetzt ein. Mein Januar besteht aktuell aus Uni, meinem neunen Studentenjob beim Rundfunk Berlin-Brandenburg, Bewerbungen, Projekten und noch mehr Bewerbungen. Ich habe nur noch einen Monat Zeit, um zwei Fotoprojekte abzugeben und ehrlich gesagt, hapert es noch an der Umsetzung der Projekte. Als absoluter Theoretiker im Bachelor habe ich nie praktisch gearbeitet und es ist schwierig, Ideen fotografisch umzusetzen. Auch bin ich nicht die begnadetste Fotografin, was es nicht einfacher macht. Bei meinem neuen Job werde ich intensiv eingearbeitet und muss dann ab Februar komplett selbstständig arbeiten können. Was mich persönlich jedoch am meisten beschäftigt und belastet, sind die anstehenden Bewerbungen. Es gibt Menschen, die total gerne Bewerbungen schreiben und denen so etwas sehr leicht fällt. Innerhalb zwei Stunden steht dann eine großartige Bewerbung, die auch den härtesten Personaler begeistert und eine Einladung zum Bewerbungsgespräch ins Postfach einflattern lässt. Ich gehöre definitiv nicht zu dieser beneidenswerten Gruppe. Um eine Bewerbung zu schreiben, muss ich sehr lange erst Ideen und Formulierungen in meinem Kopf zurechtlegen und mich dann nahezu dazu zwingen diese auf Papier zu bringen. So wirklich zufrieden bin ich aber dann meistens nicht und dann beginne ich voller Selbstzweifel jene Bewerbung zu lesen. Aktuell bewerbe ich mich für Volontariate, die für mich der erste Schritt zu meinem Traumjob als Journalistin wären. Da ich außer einem Volontariat momentan nicht allzu viele andere Alternativen habe, entsteht so nur noch mehr Druck. Was mir persönlich sehr hilft, ist es mir realistische Tagesziele zu setzen und diese auch zu erreichen. Das Jahr beginnt genauso vollgepackt, wie das letzte aufgehört hat. Ich bin gespannt was ich in einem Jahr sagen kann.

Autor: Bo  |  Rubrik: orientieren  |  Jan 31, 2020
Autor: Bo
Rubrik: orientieren
Jan 31, 2020

Master live

Zurück an die Arbeit

Die Weihnachtsferien sind vorbei und der Alltag wartet darauf, wieder aufgenommen und mit frischer Energie fortgeführt zu werden. Irgendwie verrückt, dass über Weihnachten die Welt derart still zu stehen scheint. Obwohl ich Feiertage an sich nie sonderlich mag, habe ich es diesmal einfach genossen, ein paar ruhige Tage auf dem Sofa zu verbringen und abzuschalten. Nun bin ich seit einigen Tagen wieder in Berlin und bereite mich auf die nächsten Uni-Wochen vor. Gar nicht so leicht, sich aus der Entspannung heraus zu motivieren, aber ich versuche, mir bewusst zu machen, dass ich mir dieses Leben schließlich genau so ausgesucht habe. Außerdem spüre ich jetzt schon, dass diese Pause gut getan hat, und ich nun die Wochen bis zu den nächsten Semesterferien erfolgreich durchziehen kann. Zwei Referate, eine Prüfung, zwei Hausarbeiten und einige Hausaufgaben erwarten mich bis zum Abschluss des 1. Master-Semesters. Zusätzlich erscheinen in dem Verlag, in dem ich arbeite, bald die Bücher aus dem neuen Frühjahrsprogramm und die Leipziger Buchmesse steht vor der Tür – auch dort wird also einiges zu tun sein. Es wird alles andere als langweilig und natürlich ist es auch eine Herausforderung, alles miteinander zu vereinen und unter einen Hut zu bekommen – aber gerade daran wächst man ja.

Autor: Moni   |  Rubrik: studium  |  Jan 30, 2020