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Medizin studieren

Studium?! Da war doch noch was!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

17.10.2013

Ich habe es das eine oder andere Mal sicherlich nebenbei erwähnt: Das zweite Semester – und wie ich gerade wehmütig feststellen musste, auch alle folgenden Semester – fängt direkt mit einer Prüfung an. Das bedeutet, dass die Semesterferien wohl tatsächlich nur eine sogenannte „vorlesungsfreie Zeit“ sind. Mit den Studieninhalten muss man sich nämlich weiterhin auseinandersetzen, schließlich wartet am Tag des Vorlesungsbeginns ein mündliches Testat zum passiven Bewegungsapparat auf mich. Die ganze Zeit über habe ich das vor mir hergeschoben, den Lernanfang immer weiter nach hinten hinausgezögert und, wenn ich mich dann tatsächlich zum Lernen hingesetzt hatte, Löcher in die Wand gestarrt. So komme ich aus Frankreich zurück und merke: Hoppla, das sind ja auch nur noch zwei Wochen, und dann muss alles sitzen! Also beschränke ich meine Freizeitaktivitäten auf ein Minimum und beschäftigte mich mit diversen Gelenken des menschlichen Körpers. Über die Effizienz kann man dabei streiten, aber das ist ein anderes Thema …

Tatsache ist, dass ich eine Woche später bei dem eigens für angehende Zweitsemester eingerichteten Tutorium endlich sehe, wie viel ich tatsächlich noch zu lernen habe. Aber wie sagt man so schön: „Ohne die letzte Minute würde wohl gar nichts fertig“. Und die letzte Minute rückt unaufhaltsam näher. Die Devise lautet nun: Fünf Tage Intensivlernen.

Wie das Ganze dann endet, werde ich morgen sehen. Meine einzige Hoffnung ist, dass ich kein Einzelfall, vielmehr der Normalfall bin. Irgendwie wird das schon laufen.

Neben dem Testat finden in der kommenden Woche auch alle meine anderen Veranstaltungen statt: Biochemie 1, medizinische Psychologie und der legendäre, heiß ersehnte Präparierkurs. Wie toll das letztlich wirklich wird, wird sich zeigen, schließlich ist es auch nicht jedermanns Sache, Leichen auseinanderzuschneiden.

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