Logo Bundesagentur für Arbeit
Logo Bundesagentur für Arbeit
  • Drucken
  • Versenden
  • PDF (Öffnet sich in neuem Fenster)

Kategorien

Medizin studieren

Sommer, Sommer, Sommer!

Ich weiß, viele von euch wünschen sich endlich ein Wetter, das die Bezeichnung Sommer verdient. Hier in Münster ist der Sommer schon eingekehrt! Hier herrschen konstant Temperaturen über 20 Grad, die Sonne scheint und es gab seit fast zwei Wochen keinen Regen mehr.

Bevor ich euch zu neidisch mache, gebe ich allerdings gleich zu, dass das Ganze auch definitiv seine Schattenseiten hat: In genau zwei Wochen steht nämlich die nächste Chemie-Klausur an und bei derart gutem Wetter fehlt leider jegliche Motivation zum Lernen.

Außerdem beginnt gerade die stressigste Phase des Semesters, denn an drei Nachmittagen pro Wochen haben wir jetzt vier Stunden lang das Chemie-, Physik- oder Biologie-Praktikum. Vor allem Chemie ist enorm anstrengend, da man neben einer ziemlich zeitaufwendigen Vor- und Nachbereitung auch noch einer Kleiderordnung Folge zu leisten ist: Trotz sommerlicher Temperaturen müssen lange Hosen und geschlossene Schuhe getragen werden. Und der obligatorische weiße Laborkittel darf natürlich auch nicht fehlen. Wenn dann der Versuch nicht so ganz das macht, was er machen soll, schwitzt man ganz schön.

Aber okay, das ist halt der Preis dafür, im Sommersemester mit dem Studium zu beginnen. Was im Übrigen auch Vorteile hat: Die ziemliche wichtigen Physikums-Prüfungen finden dadurch allesamt im Frühjahr statt, sodass wir uns „den ganzen“ Winter darauf vorbereiten können – und da ist das Wetter bestimmt wieder schlechter.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jun 18, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jun 18, 2013

Medizin studieren

Schon wieder eine Woche rum

Schade. An Ferien kann man sich echt gewöhnen. Aber wem erzähl ich das.

Eine Woche, in der ich ein bisschen was von Deutschland gesehen habe, ist vorbei: Zuerst ging es nach Dresden, wo ich einen Freund besucht habe. Neben Biologie, Anatomie und Co. Blieb also trotzdem genug Zeit, mich ein bisschen zu erholen. Im Vordergrund stand dabei vor allem das Ausschlafen. Irgendwie geht bei mir ein chronischer Schlafmangel mit dem Studium einher. Und meine Kommilitonen unterstützen diese These durch ihre Erzählungen. Dabei ist das eigentlich wirklich schlecht, denn Schlafmangel ist nicht nur auch gesundheitlicher Sicht sehr gefährlich, nein, auch die kognitiven Leistungen nehmen messbar ab, wenn man über mehrere Tage weniger als sieben Stunden schläft. Aus diesem Grund habe ich mir wenigstens mal vorgenommen, die sieben-Stunden-Marke jede Nacht zu knacken, auch wenn mir jetzt schon klar ist, dass das utopisch ist!

Neben Ausschlafen und Dresden stand natürlich noch ein kleiner Besuch in der Heimat an. Leider habe ich es in den fünf Tagen, die ich zu Hause war, nicht geschafft, mal zur Bergkirchweih nach Erlangen zu gehen. Dabei lohnt sich der Abstecher zu diesem Volksfest eigentlich immer. Dafür konnte ich mich mit ein paar Freunden aus der Schulzeit wieder treffen. Die ehemaligen Klassenkameraden zu treffen, war auf jeden Fall eine ziemlich lustige Angelegenheit!

Und damit waren die Ferien auch schon wieder vorbei. Gerade noch in der Uni, schon ist man wieder dort und zurück bleibt nur ein bisschen Sehnsucht nach Faulenzerei. Aber naja, immerhin sieht man so die ganzen Kommilitonen wieder, mit denen man doch ziemlich viel Zeit verbringt und dadurch schon recht vertraut ist!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jun 10, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jun 10, 2013

Medizin studieren

Vom Regen in die Traufe

Zwar haben alle meine engeren Freunde und ich die Chemieklausur locker bestanden, aber an ausruhen ist seitdem dennoch nicht zu denken. Biologie, Physik und Anatomie verzeihen es einem in der Regel nicht einfach so, wenn sie vernachlässigt werden. Entsprechend viel ist auch nachzuholen. Leider lassen sich sämtliche Gruben, Gräben, Löcher, Hügel, Hügelchen, Leisten, Durchtrittsöffnungen und Co. nicht einfach so dazu überreden, widerstandslos ins Hirn zu marschieren. Aber um ehrlich zu sein, ist das auch alles einigermaßen spannend, immerhin ist Anatomie im ersten Semester so ziemlich das einzige Fach, welches einen an die Tatsache erinnert, dass man tatsächlich Medizin studiert. Wegen der ganzen Physik-, Bio- und Chemieveranstaltungen verliert man das nämlich doch das ein oder andere mal aus den Augen.

Aber gut, gelernt werden muss es dennoch, und zwar nicht erst kurz vor den Klausuren, denn das ist bei der Fülle an Stoff relativ utopisch. Und so verbringe ich zumindest einen kleinen Teil meiner Ferien damit, Vorlesungen zusammenzufassen, Vokabelkarten zu schreiben und mir selbst leid zu tun.

Selbst schuld, wäre ich einfach, wie gefühlt meine ganzen ehemaligen Klassenkameraden, nach Neuseeland, Kanada oder Australien gegangen um mich erst einmal auszuruhen. Wenn ich recht überlege, bin ich aus unserer doch zehnköpfigen Clique wirklich der einzige, der direkt den Schritt an die Uni gegangen ist.

Aber offen gestanden sind die Augenblicke, in denen ich das bereue, eher selten. Klar nervt es, ein weiteres atemberaubendes Landschaftsbild Neuseelands auf Facebook zu finden, während ich gerade eine Lernpause einlege. Und sicherlich motiviert es auch nicht allzu sehr, wenn man sich die spannenden Geschichten jener Glücklichen anhört.

Andererseits habe ich, im Gegensatz zu ihnen einen Plan, was ich in den nächsten Jahren machen werde und vor allem will. Und irgendwie habe ich bisher nicht den Eindruck gewonnen, dass die Auszeit einen großen Beitrag zur Orientierung und Selbstfindung meiner Kollegen beiträgt.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  May 28, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
May 28, 2013