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Medizin studieren

Kurze Pause vor dem Start

Noch einmal tiiieeef Luftholen und dann: Ab in den Lernstress! Das denke ich mir seit ungefähr einer Woche. Zuerst hatte ich beschlossen, für Terminologie mindestens zwei Tage zu lernen, genauso für die Physik-Klausur. Mittlerweile bin von diesem Ziel leicht abgewichen, denn: Klausuren kann man wiederholen, gutes Wetter und Grillen leider eher nicht so einfach!

Und so schrumpfen die geplanten Lernzeiten, die Lern-Beginn-Termine rutschen nach hinten und man stellt fest: Ups, fünf Prüfungen in zwei Wochen sind vielleicht doch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen! Zumindest Anatomie und Biologie nicht! Chemie, gut, sollte man schon auch schaffen, sonst wird das schwer, den Stundenplan im zweiten Semester zu füllen: Den Chemie-Schein braucht man nämlich für Biochemie. Aber naja, das wird sich schon auch regeln!

Und so bleibt einfach ein dauerhaft schlechtes Gewissen, während man den Abend entspannt grillend, die Nacht feiernd und den Morgen schlafend verbringt. Ok, ganz so schlimm ist‘s auch nicht, da habe ich ein bisschen übertrieben. Grundsätzlich ist die Tendenz zum Prokrastinieren schon vorhanden. Scheint aber schon eine Krankheit im Semester zu sein. Lustigerweise hauptsächlich bei Jungs zu sehen: Während die Mädchen bewundernswerterweise Lernpläne aufstellen, Altklausuren kreuzen und gefühlt bereits alles wissen, gehen die Jungs kicken (auf dem Platz und vor der Mattscheibe), schwimmen und feiern.

Und ich? Kann mir einfach ausnahmsweise kein schlechtes Gewissen für den heutigen Tag einreden: Es geht einfach nichts über ein achtstündiges Beachvolleyball-Turnier bei 30 Grad und wolkenlosem Himmel. Jede Minute, in der mein Hirn und das meines Kommillitonen und Beach-Partners über Bio und Anatomie nachgedacht hätte, wäre die reinste Beleidigung für das Wetter gewesen. Aber morgen! Ja, morgen wird der Stoff dann ganz sicher total rigoros angegriffen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 24, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 24, 2013

Medizin studieren

Einmal Nürnberg und zurück

Man glaubt es kaum, aber ich habe es jetzt schon das zweite Mal in diesem Semester nach Hause geschafft. Bevor es im April losging, hatte ich noch damit gerechnet, vor August kaum den Weg in den Süden antreten zu können, da die 500 Kilometer eine rund siebenstündige Bahnfahrt bedeuten.

Wie es dazu kam, dass ich nun doch heimgefahren bin? Ich wollte dann doch ganz gerne auf die Abifeier meiner Schwester gehen. Ursprünglich hätte das von meinem Stundenplan her leider nicht geklappt, allerdings ergab sich dann eben eine Veränderung, die es zeitlich doch ermöglichte.

Allein das Transportmittel musste ich noch finden. Für eine Zugfahrt würde definitiv keine Zeit bleiben, die einzige Chance bestand im Autofahren. Also habe ich mir Mitfahrer gesucht, und anschließend einen Mietwagen gebucht. Wenn man Mitfahrer mitnimmt, heben sich in der Regel die Spritkosten auf und man bleibt nur noch auf den Kosten für den Mietwagen sitzen. Und die sind für zwei Tage ungefähr mit den Kosten eines Zugtickets vergleichbar.

Leider kam ich eineinhalb Stunden zu spät und habe alle Reden verpasst. Ich konnte aber die Pause zwischen den Reden und der eigentlichen Verleihung für meinen Auftritt nutzen und so eine gelungene Überraschung für meine Schwester schaffen. Die hatte nämlich gar nicht mit mir gerechnet und war enorm überrascht und wohl auch glücklich, als ich dann plötzlich vor ihr stand!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 16, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 16, 2013

Medizin studieren

Nach der Klausur ist vor der Klausur

Das Hochgefühl, das einen befällt, wenn man den Prüfungssaal verlässt, dürften die meisten hier kennen. Genauso ging es meinen Kommilitonen und mir vergangenen Freitag auch: Die zweite von drei Praktikumsklausuren in Chemie war Geschichte und einiges an Frust durfte sich endlich seine Bahn brechen. Denn es gibt in der Tat nichts schlimmeres, als in der heißesten Woche des bisherigen Sommers auf eine Klausur lernen zu müssen, die man unbedingt bestehen muss, möchte man nicht um ein Semester verlängern.

Also kommen wir beschwingt aus der Prüfung, freuen uns wie kleine Kinder über die gewonnene Freiheit und stellen fest: Mit dem schönen Wetter ist es jetzt wohl erstmal vorbei. Eine Woche lang haben wir in der Bib geschwitzt, geflucht und gezweifelt, um dann nach verrichteter Arbeit im strömenden Regen nach Hause fahren zu müssen. Aber gut, man kann nicht alles haben. So bleibt wenigstens genug Zeit, sich auf die restlichen fünf Klausuren, die in vier Wochen anstehen, vorzubereiten.

Und solange das Wetter mittwochs schlecht ist, kann ich mich damit sogar arrangieren. Denn Mittwoch ist mein Chemie-Praktikums-Tag: Lustige, vermutlich sogar sinnvolle Sicherheitsrichtlinien schreiben es einem nämlich vor bei egal welchem Wetter in langer Hose sowie dickem, schwerem Baumwoll-Laborkittel Reagenzien zusammenzukippen. Bei 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von gefühlt 110 Prozent gibt es Schöneres, glaubt mir!

Sollte also irgendwer von euch mit dem Gedanken spielen, Medizin zu studieren: Legt den Studienbeginn unbedingt so, dass ihr keine Chemiepraktika im Sommersemester habt!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 4, 2013
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 4, 2013