interaktiv

Medizin studieren

Einmal Nürnberg und zurück

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

16.07.2013

Man glaubt es kaum, aber ich habe es jetzt schon das zweite Mal in diesem Semester nach Hause geschafft. Bevor es im April losging, hatte ich noch damit gerechnet, vor August kaum den Weg in den Süden antreten zu können, da die 500 Kilometer eine rund siebenstündige Bahnfahrt bedeuten.

Wie es dazu kam, dass ich nun doch heimgefahren bin? Ich wollte dann doch ganz gerne auf die Abifeier meiner Schwester gehen. Ursprünglich hätte das von meinem Stundenplan her leider nicht geklappt, allerdings ergab sich dann eben eine Veränderung, die es zeitlich doch ermöglichte.

Allein das Transportmittel musste ich noch finden. Für eine Zugfahrt würde definitiv keine Zeit bleiben, die einzige Chance bestand im Autofahren. Also habe ich mir Mitfahrer gesucht, und anschließend einen Mietwagen gebucht. Wenn man Mitfahrer mitnimmt, heben sich in der Regel die Spritkosten auf und man bleibt nur noch auf den Kosten für den Mietwagen sitzen. Und die sind für zwei Tage ungefähr mit den Kosten eines Zugtickets vergleichbar.

Leider kam ich eineinhalb Stunden zu spät und habe alle Reden verpasst. Ich konnte aber die Pause zwischen den Reden und der eigentlichen Verleihung für meinen Auftritt nutzen und so eine gelungene Überraschung für meine Schwester schaffen. Die hatte nämlich gar nicht mit mir gerechnet und war enorm überrascht und wohl auch glücklich, als ich dann plötzlich vor ihr stand!

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