interaktiv

Medizin studieren

Kurze Pause vor dem Start

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

24.07.2013

Noch einmal tiiieeef Luftholen und dann: Ab in den Lernstress! Das denke ich mir seit ungefähr einer Woche. Zuerst hatte ich beschlossen, für Terminologie mindestens zwei Tage zu lernen, genauso für die Physik-Klausur. Mittlerweile bin von diesem Ziel leicht abgewichen, denn: Klausuren kann man wiederholen, gutes Wetter und Grillen leider eher nicht so einfach!

Und so schrumpfen die geplanten Lernzeiten, die Lern-Beginn-Termine rutschen nach hinten und man stellt fest: Ups, fünf Prüfungen in zwei Wochen sind vielleicht doch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen! Zumindest Anatomie und Biologie nicht! Chemie, gut, sollte man schon auch schaffen, sonst wird das schwer, den Stundenplan im zweiten Semester zu füllen: Den Chemie-Schein braucht man nämlich für Biochemie. Aber naja, das wird sich schon auch regeln!

Und so bleibt einfach ein dauerhaft schlechtes Gewissen, während man den Abend entspannt grillend, die Nacht feiernd und den Morgen schlafend verbringt. Ok, ganz so schlimm ist‘s auch nicht, da habe ich ein bisschen übertrieben. Grundsätzlich ist die Tendenz zum Prokrastinieren schon vorhanden. Scheint aber schon eine Krankheit im Semester zu sein. Lustigerweise hauptsächlich bei Jungs zu sehen: Während die Mädchen bewundernswerterweise Lernpläne aufstellen, Altklausuren kreuzen und gefühlt bereits alles wissen, gehen die Jungs kicken (auf dem Platz und vor der Mattscheibe), schwimmen und feiern.

Und ich? Kann mir einfach ausnahmsweise kein schlechtes Gewissen für den heutigen Tag einreden: Es geht einfach nichts über ein achtstündiges Beachvolleyball-Turnier bei 30 Grad und wolkenlosem Himmel. Jede Minute, in der mein Hirn und das meines Kommillitonen und Beach-Partners über Bio und Anatomie nachgedacht hätte, wäre die reinste Beleidigung für das Wetter gewesen. Aber morgen! Ja, morgen wird der Stoff dann ganz sicher total rigoros angegriffen.

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