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Medizin studieren

Prüfungsstress

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

05.08.2013

Wer hätte das gedacht: Das erste Mal in meinem Leben bin ich so richtig im Prüfungsstress und weiß nicht, wie ich das Pensum erfüllen soll. Innerhalb der nächsten neun Tage schreiben wir vier Klausuren: Zunächst Chemie – die wohl wichtigste Klausur –, gefolgt von Physik (von vielen bereits geschoben) und Prüfungen über Biologie und Anatomie. Welche die schwierigsten sind.

Glücklicherweise stehe ich in Anatomie relativ gut da, da ich den Stoff immer einigermaßen zeitnah aufbereitet habe. Vielen Kommilitonen ergeht es in dieser Hinsicht schlechter, die müssen das alles jetzt auch noch frisch in ihre Schädel pressen. Aber die tausend Enzyme, Proteine und Mechanismen in Biologie sind einfach komplex.

Es geht – und das ist für die allermeisten so – nicht mehr um gute Noten. Nein, „Vier gewinnt“ heißt die Devise. Denn die 60-Prozent-Hürde ist in so manchen Fächern tatsächlich sehr hoch angesetzt. Was einem wieder Mut verschafft, ist die Tatsache, dass die Durchfallquoten vor allem in Biologie doch einigermaßen Zuversicht spenden, mit gerade einmal neun Prozent. Im Vergleich zu 60 bis 70 Prozent in manchen Prüfungen des Physikstudiums ist das schon sehr komfortabel.

Kommilitonen sieht man eigentlich nur noch in der Bib über Büchern brütend, in der Mensa (denn für Kochen fehlt die Zeit) oder eben gar nicht. Aber gut, die Klausurenphase scheint echt intensiv zu sein, dafür ist sie aber auch sehr schnell wieder vorbei und dann winken zweieinhalb Monate Pause!

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