interaktiv

Medizin studieren

Das Ende

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

27.09.2013

Wir stehen im Camp, winken den letzten Kursteilnehmern zum Abschied und fragen uns: „Wo sind denn die Neuen?!“ Bis uns ein paar Augenblicke später bewusst wird, dass die Saison vorbei ist. Niemand wird mehr kommen. Was übrig bleibt, sind 50 Kursteilnehmer-Zelte und sieben große Gruppenzelte sowie die komplette Einrichtung. Dass die drei Wochen so schnell verfliegen würden, hätte ich nicht gedacht.

Nun heißt es, in gerade einmal fünf Tagen alles putzen, abbauen, verstauen und schließlich einzulagern – und das zu sechst, alle anderen Kollegen haben sich schon aus dem Staub gemacht.

Ursprünglich wollte ich ja noch ein bisschen herumreisen, aber die Aussicht auf Geld, eine Gemeinschaft und – zugegeben – auch etwas Bequemlichkeit lassen mich doch hier bleiben.

Bisher kommen wir ganz gut voran, die Arbeiten sind zwar teils echt ätzend und nervig (Neoprenanzüge auswaschen, trocknen, wenden, trocknen, wieder wenden …), aber irgendwie auch eine willkommene Herausforderung, körperlich wie logistisch.

Gleichzeitig bliebt aber selbstverständlich auch etwas Zeit zum Surfen. Und nachdem es wellentechnisch in den vergangenen drei Wochen eher mau aussah, scheint sich der Atlantik revanchieren zu wollen.

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