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Medizin studieren

Besser als Pfannengyros

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

21.01.2014

Nachdem ich in einem meiner letzten Einträge so über Weihnachten geschimpft habe, möchte ich jetzt die positiven Seiten dieses Festes beleuchten. Ich hätte es zwar nicht gedacht, aber tatsächlich habe ich die Feiertage überlebt. Wenn dann der ganze Rummel rund um das Fest abklingt und man endlich mal wieder daheim ist und sich auf seine Familie konzentrieren kann, vergisst man schnell, dass die halbe Welt außenrum verrückt spielte, sich dem Kaufrausch hingab und Schneefall entgegenfieberte.

Abgesehen davon merkt man echt nicht viel von der feierlichen Stimmung, wenn man Heiligabend von neun Uhr morgens bis 17 Uhr nachmittags ausschließlich mit Anatomie und Biochemie verbringt und ansonsten an nichts denkt. Umso größer dann der Schock, wenn man feststellen muss, dass noch kein einziges Geschenk eingepackt, das Geschenkpapier ausgegangen ist und der Schreibwarenladen schon geschlossen hat. Ich habe dann einfach Alufolie genommen.

Als die Familie nach dem Kirchgang wieder komplett war, widmeten wir uns dem Festtagsmenü. Ein weiterer Vorteil von Heiligabend und den Feiertagen ist nämlich das gute Essen, welches das Pfannengyros mit Pommes aus der Mensa verdammt alt aussehen lässt.

Generell scheint der Heimaturlaub so etwas wie eine Kur für den Körper zu sein, zumindest in Hinblick auf Ernährung und gewaschene Wäsche. Denn während in Münster die Mensa und der wöchentliche Besuch im Waschsalon ausreichen müssen, komme ich daheim in den Genuss eines immer vollen Kühlschranks und einer eigenen Waschmaschine. Zu schade, dass die Weihnachtsferien nur gute zwei Wochen dauern, das könnte man sich durchaus länger antun.

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