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Medizin studieren

Akklimatisierung

Nach drei Wochen Urlaub vom sogenannten deutschen Winter war der Spaß leider viel zu früh vorbei. Es hieß Abschied nehmen von gefühlten Tonnen Plastikmüll im Meer, aufdringlichen Verkäufern, dreckigem Wasser und räudigen Straßenkötern. Leider bedeutete es aber auch den Abschied von 25 Grad ohne Regen, kurzen Hosen, Wellen, Surfen und guten Freunden. Es ging zurück ins deutlich kältere und nasse Deutschland. Und siehe da, schon kommen einem fünf Grad wieder richtig winterlich vor. Von wegen „sogenannter deutscher Winter“! Es ist schon traurig, dass es einem offensichtlich immer gelingen will, sich sofort an trockene 25 Grad zu gewöhnen, wenn man aus Kälte und Regen kommt, während man sich andersherum richtig neu einleben muss. Naja, hilft ja alles nichts, da muss man halt durch. Wenigstens nehme ich nicht – wie ein paar meiner Freunde – die Reisekrankheit im Flieger mit zurück in die Heimat. Es gibt wahrlich Schöneres, als vier Stunden speiend im randvollen Ryanair-Flieger eingesperrt zu sein.

Zurück in Deutschland hieß es auspacken, einpacken und direkt weiterfahren: zunächst auf Familienfeier in die Heimat, schließlich nach Dresden zum bevorstehenden Pflegepraktikum, welches ich zu einem Teil noch absolvieren muss. Diesmal geht es allerdings nicht auf eine Innere Station, sondern in die Chirurgie. Mir wurde sogar in Aussicht gestellt, dass ich ab und zu auch in der Notaufnahme aushelfen darf. Ich bin schon sehr gespannt, wieviel ich jetzt, da ich schon einen groben Einblick in die Medizin habe, wirklich aus diesem Praktikum mitnehmen kann.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 1, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 1, 2014

Medizin studieren

Urlaub zu Hause und in Freiburg

Nachdem ich ganz glücklich die hoffentlich perfekte WG gefunden hatte, konnte ich beruhigt nach Hause fahren. Dort bin ich knappe zwei Wochen geblieben und es war ganz wunderbar, mal viel Zeit mit alten Freunden und meinen Eltern zu haben. Ich war ein paar Mal in der fränkischen Schweiz (das ist das Nürnberger Umland) wandern und in der Nürnberger Töpferwerkstatt. Früher war ich da jede Woche mehrmals und habe Geschirr und kleine Skulpturen getöpfert. In Leipzig habe ich auch schon nach einer Werkstatt gesucht, wo man einfach so seine Kreativität ausleben kann, aber die wenigen Angebote, die es hier gibt, sind extrem teuer.

Es blieb sogar noch genug Zeit, um meine Großeltern, die etwas auf dem Land wohnen, für zwei Tage zu besuchen. Während des Semesters sehe ich nämlich meine Familie kaum, weil es sich nicht lohnt, für ein Wochenende von Leipzig nach Nürnberg zu fahren und dann sieht man sich halt in den Semesterferien, an Weihnachten und an Ostern. Und das finde ich schon eher wenig.

Als ich mich mit meiner Tante getroffen habe, hat sich herausgestellt, dass sie bald für ein paar Tage nach Freiburg fahren würde und noch Platz im Auto hat. Da ich schon lange eine Freundin in Freiburg besuchen wollte, habe ich sie sofort angerufen und es hat sich heraus gestellt, dass sie sogar da ist und Zeit für Besuch hat.

So bin ich dann also kurzfristig noch für vier Tage nach Freiburg gefahren. Es ist eine wunderschöne Stadt und das Wetter hat auch noch mitgespielt. Es hatte an die 20 Grad! Kurz habe ich mich gefragt, warum ich nicht Freiburg an die erste Stelle bei den Städtewünschen für den Medizinstudienplatz gesetzt habe.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Mar 28, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Mar 28, 2014

Medizin studieren

Marrakesch

Nachdem die Vorhersage für das Wochenende eher Surf-Bedingungen versprach, beschlossen wir, die zwei wellenfreien Tage für andere touristische Aktivitäten zu nutzen.

Das ungefähr 300 Kilometer entfernte Marrakesch erschien uns dafür besonders geeignet, schließlich hatten wir von anderen Reisenden nur Positives gehört. Also düsten in die Königsstadt. Da wir nur circa 18 Stunden Aufenthalt hatten, konnten wir lange nicht alle Sehenswürdigkeiten abklappern, aber für einen groben Eindruck von der Stadt reichte es allemal aus.

Die Kulisse Marrakeschs vor dem Hohen Atlas ist einfach atemberaubend und gleichzeitig sehr merkwürdig: Während man in kurzen Hosen durch die Stadt schlendert, blickt man auf schneebedeckte Gipfel am Horizont. Am ersten Abend schlenderten wir durch Souks. Das sind kleine, verwinkelte, größtenteils überdachte Gässchen in der Medina, in denen Händler ihre Waren anbieten. Eigentlich sehr gut mit Märkten zu vergleichen. Von Teppichen über Holzwaren, Metallprodukten wie Lampen bis hin zu Backwaren erhält man eigentlich alles, was das Herz begehrt. Aber den Fehler, den geforderten Preis zu zahlen, sollte man keinesfalls begehen! Meist sind Rabatte bis 40 Prozent kein Problem und wenn die Mitreisenden auch an diesem Stand kaufen, ist oft sogar Mengenrabatt drin. Besonders lustig ist dabei zu beobachten, wie die Verkäufer die Preise bestimmen. Selten sind Preise angeschrieben, meist funktioniert das eher nach dem Prinzip: „Wieviel kann der zahlen?!“ Fragt man nach dem Preis für irgendwas, wird man in der Regel erst ein paar Sekunden gemustert, bis der Händler schließlich vollkommen überzogene Forderungen stellt. Aber solange man das weiß und handeln kann, ist das ja kein Problem.

Danach ging es auf den „Djemaa el Fna“, dem bekannten Marktplatz. Dort versammeln sich bei Einbruch der Dunkelheit Schlangenbeschwörer, Geschichtenerzähler, Händler und „Imbisse“. Das rege Treiben und die tolle Atmosphäre lohnen sich definitiv!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Mar 27, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Mar 27, 2014