interaktiv

Medizin studieren

Akklimatisierung

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

01.04.2014

Nach drei Wochen Urlaub vom sogenannten deutschen Winter war der Spaß leider viel zu früh vorbei. Es hieß Abschied nehmen von gefühlten Tonnen Plastikmüll im Meer, aufdringlichen Verkäufern, dreckigem Wasser und räudigen Straßenkötern. Leider bedeutete es aber auch den Abschied von 25 Grad ohne Regen, kurzen Hosen, Wellen, Surfen und guten Freunden. Es ging zurück ins deutlich kältere und nasse Deutschland. Und siehe da, schon kommen einem fünf Grad wieder richtig winterlich vor. Von wegen „sogenannter deutscher Winter“! Es ist schon traurig, dass es einem offensichtlich immer gelingen will, sich sofort an trockene 25 Grad zu gewöhnen, wenn man aus Kälte und Regen kommt, während man sich andersherum richtig neu einleben muss. Naja, hilft ja alles nichts, da muss man halt durch. Wenigstens nehme ich nicht – wie ein paar meiner Freunde – die Reisekrankheit im Flieger mit zurück in die Heimat. Es gibt wahrlich Schöneres, als vier Stunden speiend im randvollen Ryanair-Flieger eingesperrt zu sein.

Zurück in Deutschland hieß es auspacken, einpacken und direkt weiterfahren: zunächst auf Familienfeier in die Heimat, schließlich nach Dresden zum bevorstehenden Pflegepraktikum, welches ich zu einem Teil noch absolvieren muss. Diesmal geht es allerdings nicht auf eine Innere Station, sondern in die Chirurgie. Mir wurde sogar in Aussicht gestellt, dass ich ab und zu auch in der Notaufnahme aushelfen darf. Ich bin schon sehr gespannt, wieviel ich jetzt, da ich schon einen groben Einblick in die Medizin habe, wirklich aus diesem Praktikum mitnehmen kann.

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