interaktiv

Medizin studieren

Neue WG, neues Glück

Autor:
Maja

Rubrik:
studium

16.04.2014

Als ich letztes Semester nach Leipzig gezogen bin, hatte ich keine großen Wahlmöglichkeiten, wo ich hinziehe. Die Zusage für einen Medizinstudienplatz bekommt man meistens sehr kurzfristig, sodass mir von diesem Moment an bis zum Semesterbeginn nicht mehr allzu viel Zeit blieb, um die perfekte WG zu finden. Letzten Endes hat sich meine erste WG in den Semesterferien aufgelöst, und ich bin vor ein paar Wochen aus Leipzigs Süden in den Osten gezogen.

Die Südvorstadt beherbergt Leipzigs kommerziellere Kneipenmeile, während der Osten eher auf eine charmante Art und Weise heruntergekommen ist. Das ist ganz wunderbar so, denn die Mieten sind entsprechend billig. Für dasselbe Geld fahre ich jetzt statt drei Kilometer nur noch einen halben Kilometer zur Uni und bewohne statt 13 Quadratmetern im Plattenbau ganze 18 im Altbau. Es gibt zwar in Leipzig noch krassere, bezahlbare WG-Paläste, aber für 200 Euro warm passt das ganz hervorragend.

Was ja bei einer WG eigentlich noch viel interessanter ist, sind die Mitbewohner. Und die sind Spitzenklasse. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich sowohl über die Seite WG-gesucht von dem freien Zimmer wusste, als auch von dem Freund, der dort auszog. Inzwischen haben sich diverse andere Kreise geschlossen: Es hat sich herausgestellt, dass meine Lieblingskommilitonin sehr dick mit einer der besten Freundinnen meiner beiden Mitbewohner befreundet ist. Und die Tutorin meines Wahlfachs, mit der ich letztens Kaffee trinken war, die Freundin desjenigen Freundes ist, der aus meinem Zimmer ausgezogen ist. So klein ist Leipzig!

Jedenfalls fühle ich mich bei so vielen gemeinsamen Freunden schon ganz heimisch. Das liegt aber auch sicherlich daran, dass meine beiden Mitbewohner einfach super nett sind und die Wohnung hübsch. Wir haben sogar einen Balkon, einen Garten und eine Katze.

Weil meine Mitbewohnerin Geburtstag hatte – und auch weil ich neu eingezogen war –, haben wir vor zwei Wochen eine kleine, aber feine WG-Party gefeiert. Unser Motto hatte irgendwas mit Bösewichten zu tun, und wir haben uns alle wild geschminkt und verkleidet. Es war wirklich ein schöner Abend, und ich hoffe, wir werden jetzt nicht von den Nachbarn rausgeschmissen, wenn wir in zwei Wochen schon wieder eine Party zu meinem Geburtstag schmeißen.

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