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Medizin studieren

Auf ein Neues

Genau wie alle meine Freunde habe auch ich die anspruchsvolle Klausur bestanden. Und schon geht der Ernst des Semesters wieder los: Vorlesungen, Praktika, Seminare und klinische Seminare! Alles interessant und spannend, aber auch ganz schön viel zu tun. Fünf Tage pro Woche muss ich nun wieder um acht Uhr morgens im Hörsaal sitzen. Hoffentlich halte ich das bis zum Ende des Semesters durch. Ziemlich gespannt bin ich auf Neuro-Physiologie. Das ist ein komplexes, wenngleich überaus spannendes Fach, das sich anzuhören lohnen sollte. Aber es steht ja auch die WM vor der Tür. Da muss die Priorität nicht immer bei Vorlesungen liegen. Schade ist, dass wir tatsächlich keine allzu große Verschnaufpause hatten nach der Klausur, denn mittlerweile sind schon wieder alle am Lernen für das nahende „ZNS-Testat“. Es wird dabei in erster Linie um das Gehirn und das Rückenmark gehen. Das ist bestimmt einigermaßen kompliziert, vor allem aber umfangreich. Und die Prüfung ist schon in drei Wochen. Ich muss mich also ranhalten.

Spätestens zum Physikum rächt es sich , wenn man nichts getan hat. Dann interessiert es die Prüfer nämlich nicht die Bohne, wieviel Zeit man damals zum Lernen hatte. Es zählt dann nur, ob man den Stoff perfekt beherrscht – oder eben nicht.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 28, 2014

Medizin studieren

Münster - alles anders?!

Nachdem ich mein Praktikum erfolgreich abgeschlossen habe, ging es direkt zurück nach Münster. Aber irgendwie ist dieses Semester alles anders. Haben sich nach den ersten Semesterferien noch unglaublich gefreut, die neuen Freunde endlich wiederzusehen, haben sie sich dieses Jahr offensichtlich alle noch zu Hause oder in der Bib verkrochen und zeigen keinerlei Ambitionen, das zu ändern. Lediglich ein paar vereinzelte Leute schaffen es ab und zu, sich nochmal kurzzuschließen und was zu unternehmen. Aber wo man sich umhört: Alle scheinen zu lernen und Gesellschaft zu meiden. Eigentlich kann ich es gut nachvollziehen, schließlich ist die nahende Klausur recht anspruchsvoll. Trotzdem gibt es Schöneres als Lernen. Aber gut, ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass sich das mit dem Ende der Lernphase gibt und ich alle beim gemeinsamen Feiern der Klausur wieder zu Gesicht bekomme. Die zahlreichen Erfahrungen, Erlebnisse und Geschichten aus den Ferien müssen schließlich auch irgendwann ausgetauscht werden.

Auf das neue Semester bin ich schon sehr gespannt: Mit Physiologie und Biochemie 2, sowie Histologie und dem Kurs zum zentralen Nervensystem kommen lauter Fächer auf den Stundenplan, die mich alle sehr interessieren – auch wenn sie sicher sehr anspruchsvoll sind und ich wieder viel lernen muss.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 23, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 23, 2014

Medizin studieren

Neue WG, neues Glück

Als ich letztes Semester nach Leipzig gezogen bin, hatte ich keine großen Wahlmöglichkeiten, wo ich hinziehe. Die Zusage für einen Medizinstudienplatz bekommt man meistens sehr kurzfristig, sodass mir von diesem Moment an bis zum Semesterbeginn nicht mehr allzu viel Zeit blieb, um die perfekte WG zu finden. Letzten Endes hat sich meine erste WG in den Semesterferien aufgelöst, und ich bin vor ein paar Wochen aus Leipzigs Süden in den Osten gezogen.

Die Südvorstadt beherbergt Leipzigs kommerziellere Kneipenmeile, während der Osten eher auf eine charmante Art und Weise heruntergekommen ist. Das ist ganz wunderbar so, denn die Mieten sind entsprechend billig. Für dasselbe Geld fahre ich jetzt statt drei Kilometer nur noch einen halben Kilometer zur Uni und bewohne statt 13 Quadratmetern im Plattenbau ganze 18 im Altbau. Es gibt zwar in Leipzig noch krassere, bezahlbare WG-Paläste, aber für 200 Euro warm passt das ganz hervorragend.

Was ja bei einer WG eigentlich noch viel interessanter ist, sind die Mitbewohner. Und die sind Spitzenklasse. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich sowohl über die Seite WG-gesucht von dem freien Zimmer wusste, als auch von dem Freund, der dort auszog. Inzwischen haben sich diverse andere Kreise geschlossen: Es hat sich herausgestellt, dass meine Lieblingskommilitonin sehr dick mit einer der besten Freundinnen meiner beiden Mitbewohner befreundet ist. Und die Tutorin meines Wahlfachs, mit der ich letztens Kaffee trinken war, die Freundin desjenigen Freundes ist, der aus meinem Zimmer ausgezogen ist. So klein ist Leipzig!

Jedenfalls fühle ich mich bei so vielen gemeinsamen Freunden schon ganz heimisch. Das liegt aber auch sicherlich daran, dass meine beiden Mitbewohner einfach super nett sind und die Wohnung hübsch. Wir haben sogar einen Balkon, einen Garten und eine Katze.

Weil meine Mitbewohnerin Geburtstag hatte – und auch weil ich neu eingezogen war –, haben wir vor zwei Wochen eine kleine, aber feine WG-Party gefeiert. Unser Motto hatte irgendwas mit Bösewichten zu tun, und wir haben uns alle wild geschminkt und verkleidet. Es war wirklich ein schöner Abend, und ich hoffe, wir werden jetzt nicht von den Nachbarn rausgeschmissen, wenn wir in zwei Wochen schon wieder eine Party zu meinem Geburtstag schmeißen.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Apr 16, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Apr 16, 2014