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Medizin studieren

Notfallmedizin

Für das Physikum muss jeder Medizinstudent ein Wahlfach belegen, welches nicht im „Lehrplan“ der Vorklinik, also den präphysikalen Semestern, vorgesehen ist. Das bedeutet, dass ich mich in eine Theologie-Vorlesung, ein Seminar über Rhododendren oder Querflöteen setzen könnte. Hauptsache, am Ende steht auf dem Schein eine Note. Hintergrund dafür ist wohl, dass wird den Blick auch mal von der Medizin abwenden sollen, um keine Fachidioten zu werden, die nicht über den Tellerrand blicken. Leider harmonieren die Veranstaltungen anderer Fakultäten halt nicht mit den vollgepackten Stundenplänen der Mediziner. Deshalb bietet die medizinische Fakultät eigene Wahlfächer mit klinischem Bezug an.

Ich habe mich für Notfallmedizin entschieden. Das ist insofern enorm wichtig und spannend, als man eben genau das lernt, was man später als Arzt können sollte – jedenfalls laut landläufigem Verständnis des Arztberufes: In Notfällen lebensrettende und -erhaltende Maßnahmen einleiten. Schließlich reicht es als Arzt nicht aus, wenn man wie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt, einen Verletzten nur in die stabile Seitenlage bringt. Als Arzt muss man „richtig“ Medizin machen und das ist eine ganz schöne Herausforderung.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  May 13, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
May 13, 2014

Medizin studieren

Kurzurlaub

Nachdem meine Eltern es mehr als ein Jahr geschafft hatten, Münster zu meiden, war es nach gut zwei Semestern dann doch mal Zeit für einen Besuch. Leider zeigte sich die Stadt nicht von der sommerlichen Seite, aber schließlich lassen sich Kaffee, Pizza und Co genauso gut innen genießen!

Über Ostern sind wir dann spontan gemeinsam gen Holland aufgebrochen. Von Münster aus ist es nach Amsterdam nicht sonderlich weit, wir waren nur gut zwei Stunden unterwegs. Blöd nur, wenn man denkt, Reservierungen seien über das Osterwochenende unnötig und freie Hostel-Zimmer sicherlich genug vorhanden. Da steht man dann einigermaßen verzweifelt abends um neun beim fünften Hostel in Folge, nur um ein „Sorry, we’re fully booked“ entgegengeträllert zu bekommen. Aber gut, irgendwie sind wir das schon von diversen früheren Spontan-Familien-Urlauben gewöhnt, sodass wir ganz entspannt blieben und schließlich um halb elf ein kleines Zimmer ganz in der Nähe von Amsterdam fanden. Für einen Süddeutschen wie mich ist Holland schon ganz schön anders. Vor allem der Baustil hat mich beeindruckt.

Nach einem Abstecher ans Meer, haben wir uns intensiv mit Amsterdam auseinandergesetzt. Das ist echt eine tolle Stadt! Die ganzen Kanäle mit den Schiffen sind schon wirklich cool! Am beeindruckendsten fand ich allerdings die vielen Fahrradfahrer. In einer so großen, touristischen Stadt raubt es den Einheimischen sicherlich eine Menge Nerven, wenn schon wieder eine Horde Touristen den Fahrradweg mit dem Bürgersteig verwechselt. Aber das bringt die Amsterdamer offensichtlich nicht aus der Ruhe. Ganz gelassen klingeln sie die Leute zur Seite und düsen weiter als wäre nichts gewesen.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  May 9, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
May 9, 2014

Medizin studieren

Auf ein Neues

Genau wie alle meine Freunde habe auch ich die anspruchsvolle Klausur bestanden. Und schon geht der Ernst des Semesters wieder los: Vorlesungen, Praktika, Seminare und klinische Seminare! Alles interessant und spannend, aber auch ganz schön viel zu tun. Fünf Tage pro Woche muss ich nun wieder um acht Uhr morgens im Hörsaal sitzen. Hoffentlich halte ich das bis zum Ende des Semesters durch. Ziemlich gespannt bin ich auf Neuro-Physiologie. Das ist ein komplexes, wenngleich überaus spannendes Fach, das sich anzuhören lohnen sollte. Aber es steht ja auch die WM vor der Tür. Da muss die Priorität nicht immer bei Vorlesungen liegen. Schade ist, dass wir tatsächlich keine allzu große Verschnaufpause hatten nach der Klausur, denn mittlerweile sind schon wieder alle am Lernen für das nahende „ZNS-Testat“. Es wird dabei in erster Linie um das Gehirn und das Rückenmark gehen. Das ist bestimmt einigermaßen kompliziert, vor allem aber umfangreich. Und die Prüfung ist schon in drei Wochen. Ich muss mich also ranhalten.

Spätestens zum Physikum rächt es sich , wenn man nichts getan hat. Dann interessiert es die Prüfer nämlich nicht die Bohne, wieviel Zeit man damals zum Lernen hatte. Es zählt dann nur, ob man den Stoff perfekt beherrscht – oder eben nicht.

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Apr 28, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Apr 28, 2014