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Medizin studieren

Notfallmedizin

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

13.05.2014

Für das Physikum muss jeder Medizinstudent ein Wahlfach belegen, welches nicht im „Lehrplan“ der Vorklinik, also den präphysikalen Semestern, vorgesehen ist. Das bedeutet, dass ich mich in eine Theologie-Vorlesung, ein Seminar über Rhododendren oder Querflöteen setzen könnte. Hauptsache, am Ende steht auf dem Schein eine Note. Hintergrund dafür ist wohl, dass wird den Blick auch mal von der Medizin abwenden sollen, um keine Fachidioten zu werden, die nicht über den Tellerrand blicken. Leider harmonieren die Veranstaltungen anderer Fakultäten halt nicht mit den vollgepackten Stundenplänen der Mediziner. Deshalb bietet die medizinische Fakultät eigene Wahlfächer mit klinischem Bezug an.

Ich habe mich für Notfallmedizin entschieden. Das ist insofern enorm wichtig und spannend, als man eben genau das lernt, was man später als Arzt können sollte – jedenfalls laut landläufigem Verständnis des Arztberufes: In Notfällen lebensrettende und -erhaltende Maßnahmen einleiten. Schließlich reicht es als Arzt nicht aus, wenn man wie im Erste-Hilfe-Kurs gelernt, einen Verletzten nur in die stabile Seitenlage bringt. Als Arzt muss man „richtig“ Medizin machen und das ist eine ganz schöne Herausforderung.

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