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Medizin studieren

Notfallmedizin (Teil 2)

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

21.05.2014

Die von der Fachschaft ins Leben gerufene „AG Notfallmedizin“, unter der Leitung des Professors für Anästhesie, organisierte eben diesen Blockkurs. An drei Tagen ging es ausschließlich um medizinische Versorgung von Notfällen. Auf welche Faktoren muss ich achten, wenn ich zu einem Notfall gerufen werde? Wie beurteile ich den Bewusstseinszustand eines Patienten? Welche Medikamente gebe ich jemandem, der einen Herzinfarkt erleidet?

Neben zahlreichen theoretischen Themen wurden allerdings auch jede Menge praktische Übungen angeboten. Wir haben beispielsweise geübt, wie man Zugänge legt. Munter steckten wir uns also gegenseitig Nadeln und Schläuche in die Arme. Außerdem haben wir Blutdruckmessen geprobt, bekamen eine Schulung im Defibrilator-Handling und übten das Intubieren. Letzteres, also das Beatmen eines Patienten, über einen in der Luftröhre steckenden Schlauch, erwies sich als besonders schwierig.

Dann mussten wir unser Können unter Beweis stellen: Laienschauspieler, die Schnittverletzungen, Polytraumata und Krampfanfälle vortäuschten, verlangten uns einiges an Schweiß, Geduld und Kraft ab.

Es war eine Erfahrung, die mich in meinem Entschluss, Arzt zu werden, einmal mehr bestärkt hat, und die ich in keinem Fall missen möchte!

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