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Medizin studieren

Vorbereitung - aber auf was?!

Tage zählen kann ziemlich viel Spaß machen. Früher verkürzte ich mir so die Wartezeit auf Geburtstage, Ferien, Weihnachten, den Besuch von Großeltern oder andere Dinge. Zugegeben, für den Großteil dieser Sachen habe ich mittlerweile keine Countdowns mehr, aber ab und an verführt mich der Blick in den Kalender eben immer noch, die Tage bis zu einem besonderen Event zu zählen. Leider sind das mittlerweile nicht mehr nur Abflugdaten in den Urlaub, sondern auch Klausurtermine. Auf die wartet man zwar nicht gerade sehnsüchtig, aber man muss sie im Kopf haben, um rechtzeitig mit der Vorbereitung anzufangen.
So ging es mir neulich, als ich mal wieder meinen Kalender öffnete, erstmal ziemlich gut, dann einigermaßen neutral, und schließlich sank die Laune auf einen absoluten Nullpunkt. Grund für die Freude war die Tatsache, dass es bis zum Sommerurlaub nicht mal mehr fünf Wochen sind. Ich werde mit dem Rucksack durch Südamerika reisen. Meine letzte große Reise vor dem Physikum und dem daran anschließenden klinischen Teil meines Studiums. Neutral wurde die Stimmungslage, als mir klar wurde, dass zwischen dem Ende meines Pflegepraktikums und dem Abflug gerade einmal 36 Stunden liegen. Das wird ganz schön stressig! Gekippt ist die Stimmung schließlich, als mir klar wurde, dass zwischendurch noch Klausuren anstehen, und zwar in zehn beziehungsweise 17 Tagen.
Da kommt dann leider die Frage auf: Worauf soll ich mich in der Vorbereitung konzentrieren? Bekomme ich es wirklich hin, das alles gleichzeitig vorzubereiten, ohne Wichtiges aus den Augen zu verlieren?
Schließlich bedürfen fünf Wochen ohne feste Unterkunft, kaum Spanischkenntnisse sowie knapp 6.000 Kilometer Reiseroute schon einer gewissen Planung. Gerade, wenn man sich dann auch noch mit Möglichkeiten des nachhaltigen Reisens auseinandersetzen möchte wird das Ganze noch komplizierter und zeitintensiver.
Aber wie immer gilt wohl auch hier: Kommt Zeit, kommt Rat. Und irgendwie schafft man dann ja doch alles!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 11, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 11, 2014

Medizin studieren

Nordsee

Einfach mal raus aus dem Uni-Alltag, rein ins Leben und die Natur. Leichter gesagt als getan, schließlich lässt sich die Uni auch nicht so einfach versetzen, dank zahlreicher Pflichtveranstaltungen.

Aber zum Glück gibt es ja noch Feiertage, und im Arbeitnehmer-, Schüler- und Studentenfreundlichen Jahr 2014 eine Menge Brückentage, die einem solche Vorhaben schon erleichtern!

Also Sachen in den Bus geworfen, Karte eingesteckt, Bus betankt, Handy zuhause gelassen, Bücher mitgenommen und ab gehts Richtung Oldenburg.

Schönes Städtchen, definitiv. Nur leider enorm Fußballverseucht. Sämtliche Cafés, Restaurants und Bars weisen zahlreiche Fernseher und Leinwände auf, die fernab jeglicher Normalität quasi auf jedem Tisch einzeln stehen. Und damit man sich auch ja nicht unterhalten kann, werden Béla Réthy und Co. über Highend-Tonanlagen auf die Zuschauer losgelassen.

Aber OK, ist halt alle vier bzw. zwei Jahre mal so, muss man durch.

Nach Oldenburg heißt der nächste Stopp ostfriesische Nordseeküste, das Übersetzen auf Inseln wie Langeoog spare ich mir aus naheliegenden Gründen: erstens finden die Autos nicht so cool und zweitens ist das verdammt teuer. Aber Watt gibts ja auch auf dem Festland, genau wie Wind, Wasser und Wellen, reicht für den Anfang also auch.

Essen wann man Lust hat, nicht wann die Mensa öffnet, bzw. essenziell: verzweifelt Gaskartuschen suchen! gehören zum Programm! Genau wie die Sonne genießen, vor Regenschauern und Windböen flüchten und abgelegene Schlafplätze suchen (meist an Feldrändern, die sich beim Aufwachen am nächsten morgen garnicht mehr als soooo abgelegen entpuppen).

Wie das für Urlaub so ist geht das ganze dann natürlich viel zu schnell vorüber, ein kurzer letzter Abstecher in Holland - die Festung Bourtange kann schon was! - und schwups ist man wieder in der Heimat.

Aber wäre ja auch langweilig, wenn man immer Urlaub hätte und den Freunden und Kommilitonen garnicht vom Wochenende berichten könnte!

Autor: Johannes  |  Rubrik: studium  |  Jul 7, 2014
Autor: Johannes
Rubrik: studium
Jul 7, 2014

Medizin studieren

Neue Perspektiven

Obwohl ich mir im Moment recht sicher bin, dass ich mein Medizinstudium abbrechen werde, schreibe ich die zwei letzten Klausuren des Semesters noch mit. Einen Histologie- und Physikschein zu haben, schadet bestimmt hat auch einer zukünftigen Psychologin nicht, und wer weiß? Am Ende beschließe ich vielleicht kurzfristig, doch mit Medizin weiter zu machen. Heute war Histologie dran (da geht es um den zellulären Aufbau der Organe und des Menschen überhaupt). Die Klausur war sehr schwer, aber Dank Multiple-Choice habe ich bestimmt einige Fragen richtig. Es folgt noch eine kleine Abschlussprüfung zum Physikpraktikum, dann ist zumindest für mich das Semester schon wieder vorbei. Die anderen haben noch ein Anatomie-Testat zum Thema „Kopf“. Das mache ich aber nicht mehr mit, weil ich den Präpkurs schon lange an den Nagel gehängt habe.

Ich werde gleich nach der Physikprüfung nach Hause fahren, denn gerade ist meine Familie aus den USA auf Verwandtenbesuch in Deutschland. Ich habe sie schon seit einem guten Jahr nicht mehr gesehen und freue mich schon sehr darauf. Wahrscheinlich werde ich gleich dort bleiben, denn ich habe mich für sechs Wochen Ferienarbeit bei der Post beworben und wenn das klappt, kann ich direkt die Woche darauf damit anfangen. Ich brauche nämliche gerade dringend Beschäftigung. Jetzt in der Klausurenphase wird es in Leipzig langweilig. Alle lernen – nur ich nicht. Und ein bisschen Geld (elf Euro die Stunde), um danach noch in den Urlaub fahren zu können, kann auch nicht schaden. Zunächst will ich nämlich mit einer Freundin einen Französischkurs in Frankreich besuchen und dann noch ein bisschen reisen. Vielleicht nach Spanien oder über Spanien nach Marokko. Gegen Ende der Semesterferien werde ich noch mit meinem Freund unterwegs sein und in Frankreich WOOOFen (gegen Kost und Logie auf einem Biobauernhof arbeiten). Währenddessen hoffe ich, dass ich in Leipzig einen Studienplatz für Psychologie bekomme, denn sonst muss ich am Ende der Ferien auch noch umziehen. Das wäre sehr schade, weil ich hier eine wunderbare WG und viele Freunde gefunden habe.

Autor: Maja  |  Rubrik: studium  |  Jul 7, 2014
Autor: Maja
Rubrik: studium
Jul 7, 2014