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Medizin studieren

Vorbereitung - aber auf was?!

Autor:
Johannes

Rubrik:
studium

11.07.2014

Tage zählen kann ziemlich viel Spaß machen. Früher verkürzte ich mir so die Wartezeit auf Geburtstage, Ferien, Weihnachten, den Besuch von Großeltern oder andere Dinge. Zugegeben, für den Großteil dieser Sachen habe ich mittlerweile keine Countdowns mehr, aber ab und an verführt mich der Blick in den Kalender eben immer noch, die Tage bis zu einem besonderen Event zu zählen. Leider sind das mittlerweile nicht mehr nur Abflugdaten in den Urlaub, sondern auch Klausurtermine. Auf die wartet man zwar nicht gerade sehnsüchtig, aber man muss sie im Kopf haben, um rechtzeitig mit der Vorbereitung anzufangen.
So ging es mir neulich, als ich mal wieder meinen Kalender öffnete, erstmal ziemlich gut, dann einigermaßen neutral, und schließlich sank die Laune auf einen absoluten Nullpunkt. Grund für die Freude war die Tatsache, dass es bis zum Sommerurlaub nicht mal mehr fünf Wochen sind. Ich werde mit dem Rucksack durch Südamerika reisen. Meine letzte große Reise vor dem Physikum und dem daran anschließenden klinischen Teil meines Studiums. Neutral wurde die Stimmungslage, als mir klar wurde, dass zwischen dem Ende meines Pflegepraktikums und dem Abflug gerade einmal 36 Stunden liegen. Das wird ganz schön stressig! Gekippt ist die Stimmung schließlich, als mir klar wurde, dass zwischendurch noch Klausuren anstehen, und zwar in zehn beziehungsweise 17 Tagen.
Da kommt dann leider die Frage auf: Worauf soll ich mich in der Vorbereitung konzentrieren? Bekomme ich es wirklich hin, das alles gleichzeitig vorzubereiten, ohne Wichtiges aus den Augen zu verlieren?
Schließlich bedürfen fünf Wochen ohne feste Unterkunft, kaum Spanischkenntnisse sowie knapp 6.000 Kilometer Reiseroute schon einer gewissen Planung. Gerade, wenn man sich dann auch noch mit Möglichkeiten des nachhaltigen Reisens auseinandersetzen möchte wird das Ganze noch komplizierter und zeitintensiver.
Aber wie immer gilt wohl auch hier: Kommt Zeit, kommt Rat. Und irgendwie schafft man dann ja doch alles!

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